Den Windkraft-Wahnsinn stoppen!

25.7.20: SPD Info-Treffen in Pfaffenwiesbach:  Ein Flop für die Diskussion um Windkraft auf dem Winterstein.

Eigentlich eine gute Idee: Die SPD Wehrheim hatte zum Thema Windvorranggebiet 7805 (Winterstein) zu einer eineinhalbstündigen Informationsveranstaltung am Samstag 25. Juli 2020 eingeladen. Treffpunkt 10 Uhr in Pfaffenwiesbach. Also in dem Wehrheimer Ortsteil, den eine mögliche Bebauung des Winterstein mit gut 240 Meter hohen Türmen voll treffen würde. Der Telekom-Turm auf dem Winterstein ist übrigens „nur“ 105 Meter hoch.

Ein Thema also, das viele Wehrheimer und Betroffene anderer Kommunen rund um den Winterstein zur Teilnahme motiviert. Warum dann so wenige kamen, ist für die Heidrun Mony als Pressesprecherin der SPD Wehrheim unerklärlich.  Siehe:  Usinger Anzeiger, 27.7.2020

Was die Pressesprecherin sicherlich weiß: Ohne entsprechende transparente und öffentliche Ankündigung eines Termins, ist die Besucherzahl und damit der Erfolg der Veranstaltung eher dem Zufall überlassen.

Nach Recherchen der BI-Winterstein gab es im Usinger Anzeiger eine nahezu versteckte Information zum Termin des Treffens mit der Überschrift: „Nächste Ferienfraktion“, die offenbar viel zu spät am  Tag der Veranstaltung veröffentlicht wurde.

Wer in aller Welt liest so eine „Nachricht“? Hätte die Überschrift das Thema Winterstein und Windkraftanlagen plakatiert, wäre das Leseinteresse garantiert gewesen und die Besucherzahlen entsprechend attraktiver.

Siehe  „Nächste Ferienfraktion“

Ein weiterer Hinweis auf die SPD-Veranstaltung erschien im Usinger Anzeiger vom 6.7.20 unter der Überschrift: „SPD Wehrheim begutachtet Verkehrsprobleme im Gewerbegebiet Nord“. Am Ende des Artikels wird dabei kurz auf den Termin in Sachen Windkraft auf dem Winterstein hingewiesen. Allerdings mit einem anderen Veranstaltungsdatum, dem 18. Juli 2020.

In der Taunus-Zeitung soll nach Bekunden von Kuno Leist, Fraktionsvorsitzender der SPD in Wehrheim, ebenfalls ein Hinweis auf das Treffen veröffentlicht worden sein. Trotz intensiver Suche konnten wir diesen nicht finden. Gern lassen wir uns korrigieren.

Die Montags-Ausgabe des Usinger Anzeiger vom 27.7.20 brachte dann einen längeren Artikel zu dem spärlich besuchten Termin in Pfaffenwiesbach. Darin wird auch erwähnt, dass nach Wissen der Vorsitzenden des Sozialausschusses es bereits eine Bürgerinitiative gegen die Windkraftanlagen gebe. Nun, die gibt es seit knapp sieben Jahren. Und Termine wie dieser werden uns immer rechtzeitig vorher angekündigt. Entweder von den Veranstaltern oder durch aufmerksame Mitstreiter unserer Initiative. Diese verborgene Terminankündigung ist jedoch allen „Informanten“ entgangen.

Siehe UA, 27.7.20: Wehrheimer SPD informiert sich in Sachen Windkraft

Der in dem Artikel angesprochene Animationsfilm, der einige Windräder mit Blick von Pfaffenwiesbach aus zeigen soll, ist laut dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Kuno Leist aus technischen Gründen zurzeit nicht abrufbar. Sobald die technischen Probleme gelöst seien, würde dieser über die Homepage der Wehrheimer SPD zum Anschauen präsentiert werden. Urlaubsbedingt könnte das aber noch etwas dauern.

Die BI-Winterstein würde sich freuen, diesen Veröffentlichungstermin rechtzeitig zu erfahren. Möglichst deutlich vor Ablauf der „frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 92, „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“, über das BI-Winterstein in Kürze informieren wird.

 „Keine Windkraftanlagen am Winterstein! Den Tieren, den Menschen, der Umwelt zuliebe!“

Friedberger Liberale erwandern am 4.7.2020 das einmalige Naturschutzgebiet

Eine Wanderung über den Winterstein hat die Friedberger FDP mit Gästen unternommen. Dort plant die hessische Landesregierung den Bau von bis zu 15 Windkraftwerken. Unter der Leitung des engagierten Naturschützers Klaus Heinold erkundeten die Liberalen aus der Kreisstadt die einmalige Natur- und Waldlandschaft des Wintersteins. Begleitet wurden sie dabei von Mitgliedern der Wehrheimer Bürgerinitiative gegen den Bau der Anlagen mit ihrem Sprecher Andreas Funke. „Wer beim Thema ‚Windenergie‘ von harmlosen ‚Windrädern‘ und romantischen Windparks‘ spricht, der verschweigt, dass es sich in Wahrheit um Industrieanlagen handelt, die sich im wörtlichen Sinn tief in den Wald eingraben“, resümierte der Fraktionsvorsitzende der FDP in der Stadtverordnetenversammlung, Achim Güssgen-Ackva, nach der Wanderung. „Der Winterstein ist für die Region ein einzigartiges Juwel, das es zu bewahren gilt.“

Klaus Heinold, der den Winterstein in- und auswendig kennt, erklärte im Verlauf der Wanderung nicht allein den Baumbestand, der auch ohne Windkraftanlagen durchaus vor Herausforderungen steht. Er flocht immer wieder auch Hinweise zur Tier- und Pflanzenwelt ein, die deutlich machten, warum das Gebiet nicht einer industriellen Nutzung zum Opfer fallen darf. Geht es aber nach den Plänen der von den Grünen faktisch geführten hessischen Landesregierung, wird sich das Juwel bald in ein Stück Beton verwandeln. „Angeblich sollen nach den derzeit vorliegenden Plänen nur drei Windkraftanlagen gebaut werden. Aber das wäre nur der Anfang. Geht es nach den Grünen, sollen mindestens zehn, wenn nicht fünfzehn Anlagen entstehen – und ich fürchte, die CDU wird wider jede Vernunft auch dabei mitmachen“, warnte Güssgen-Ackva.

 

Teilnehmer/innen auf dem Eichkopf, Foto: A. Funke

Die Kreisstadt-FDP hat sich beim Thema „Windenergie“ eindeutig positioniert und spricht sich gegen den Bau der Anlagen auf dem Winterstein aus. „Es würde eine einmalige Landschaft verschwinden, die Tierwelt würde wichtige Nist- und Rückzugsgebiete verlieren, wertvolle Bäume und Pflanzen würden dauerhaft vernichtet, das Kleinklima würde nachhaltig gestört“ so Güssgen-Ackva. Es sei schlicht unwahr, wenn von der Windkraftlobby behauptet werde, dass die Eingriffe in die Landschaft beherrschbar seien. Allein für die Baustraßen, die zu jeder einzelnen Anlage führten, müssten schwerste Maschinen eingesetzt werden, alter Baumbestand würde nicht allein für die Windkraftanlagen selbst, sondern auch bereits für die Baustraßen gefällt. „Im Ergebnis werden Schneisen von der Größe eines Fußballplatzes nur für die Anlagen selbst in den Wald geschlagen,“ ergänzt Dr. Markus A. Schmidt, der Stellvertretende Vorsitzende der Friedberger Freidemokraten. „Für jede Anlage müssen mindestens 3.500 Tonnen Stahl und Beton im Boden versenkt werden, die mit höchster Wahrscheinlichkeit auf ewig im Boden verbleiben. Unter Umständen kommen noch weitere Betonsockel mit bis zu 15 Metern Tiefe hinzu“ so Schmidt. Der Platzbedarf einer einzigen Anlage betrage 380 m² für das Fundament sowie 1800 m² für den Kranstellplatz während der Bauzeit. Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage im Deutschen Bundestag hervor. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich die Bevölkerung zunehmend gegen den Ausbau der Windenergie wehrt und umweltschonende Alternativen einfordert, um den Energiebedarf zu decken und gleichzeitig das Klima zu schützen“ so Güssgen-Ackva. „Doch statt die Kritik der Bürger ernst zu nehmen, setzen sich die politischen Verantwortungsträger aus Angst vor einem vermeintlich grünen Mainstream über sie hinweg und haben jüngst Waldgebiete für ihre Ausbaupläne in den Blick genommen, die sich oft ohnehin in staatlichen Händen befinden“ ärgert sich Schmidt.

Angesichts der Pläne der Bundesregierung, den Anteil regenerativer Energiequellen bis 2030 auf 65 % zu steigern, bleibe völlig schleierhaft, wie man den Industriestandort Deutschland in Zukunft gestalten wolle. „Schon der Corona-Virus führt zu erheblichen Veränderungen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Wie soll das erst werden, wenn man den in den Schlüsselindustrien arbeitenden Menschen im wörtlichen Sinne den Strom abdreht und sie in Arbeitslosigkeit stürzt, weil man vor allem auf Sonne und Wind setzt“ so Güssgen-Ackva. „Statt eine Vernichtung des Waldes zu betreiben, sollten wir alles tun, um den Wald zu stärken. Wälder wirken in einer Zeit der Erwärmung wie Kühlaggregate. Dort, wo Fichten einem Sturm oder der Trockenheit zum Opfer gefallen sind, muss eine Aufforstung mit robusteren Sorten erfolgen. Wer mit dem Wald zu tun hat, der darf nicht kurzfristig denken, sondern muss in der Lage sein, generationenübergreifend zu planen“ fordert Güssgen-Ackva. Dieses Denken sei leider bei grün-schwarz-roten Politikern, die den Wald für Windkraftanlagen abholzen wollen, nicht verbreitet. Wer den industriellen Bau von Windkraftanlagen in den Wäldern plane und sich als Naturschützer ausgebe, der handele nicht redlich.

„Wir brauchen eine ideologiefreie Energiepolitik, die wirklich auf einen effizienten Energiemix setzt. Eine auf Windkraft konzentrierte Politik führt zu steigenden Strom- und Energiepreisen, aber nicht zu einer Senkung der CO2-Emissionen. Die Zerstörung von Wäldern, Natur und Artenvielfalt ist kein kluger Klimaschutz“, ergänzt Dr. Schmidt. und zitiert am Ende der Wanderung den Schriftsteller Botho Strauß, der den Bau der Windindustrieanlagen sehr treffend beschrieben habe: „Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windkrafträdern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Es ist die Auslöschung aller Dichter-Blicke der deutschen Literatur von Hölderlin bis Bobrowski. Eine schonungslosere Ausbeute der Natur lässt sich kaum denken.“ Es ist nach Auffassung der FDP dringend an der Zeit, den Windwahnsinn zu stoppen!

Teilnehmer/innen , Foto: Dr. Schmidt

Wehrheimer Parlament stimmt für Bebauungsplanentwurf Winterstein

Bei der Parlamentssitzung vom 19. Juni 2020 stimmten, wie zu erwarten war,  bis auf die FDP alle Fraktionen für den Bebauungsplanentwurf Winterstein. An welcher Stelle Windräder gebaut werden, ist damit jedoch noch nicht entschieden. Was als „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ verkauft werden soll, ist in Wahrheit nichts anderes als der Einstieg in die Bebauung des Winterstein mit gigantischen Industrieanlagen. So nannte der Fraktionsvorsitzende der FDP, Klaus Schumann, das Vorhaben eine Mogelpackung. Beim jetzigen Planungsstand werden den Bürgern von Pfaffenwiesbach die Windkrafttürme vor die Haustür gesetzt, aber nicht auf Wehrheimer Gemarkung, sondern am Steinkopf, also auf der Gemarkung Friedberg und Ober-Mörlen sowie am Saukopf, der zur Gemarkung Rosbach v.d. Höhe zählt. Zwar sind die Planungen noch nicht letzter Stand der Dinge, aber die Richtung zeichnet sich ab. Das Wehrheimer Parlament scheut sich nicht, den eigenen Bürgern die volle Last der Windkraftausbaus auf dem Winterstein zuzumuten.

Mehr dazu im Usinger Anzeiger

Termin: Öffentliche Sitzung und Abstimmung der Gemeindevertretung, Freitag 19.06.2020 
zur Offenlage des Bebauungsplans „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ – Teilbereich Wehrheim, Gemarkung Pfaffenwiesbach

Die Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung startet am Freitag um 20.00 Uhr. Am 17.6.2020 fand an gleicher Stelle der Vortrag des Planungsbüros Fischer statt, der den Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ zum Inhalt hatte. Der Ortsbeirat hat einstimmig für einen Beschluss gestimmt zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der frühzeitigen Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden.  Über den Beschluss wird die Gemeindevertretung am 19.6.2020 abstimmen. 

Wegen Corona sind die Hygienebestimmungen zu beachten, Abstandsregelungen einzuhalten. Eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung ist mitzubringen.

Info-Link: 19.6.: Sitzung der Gemeindevertretung 

Vortrag des Planungsbüros Fischer am 17.6.20

Am Mittwoch Abend war in Obernhain die Sitzung des Ortsbeirates Pfaffenwiesbach. Es ging um die geplante Offenlage des Bebauungsplans „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ – Teilbereich Wehrheim, Gemarkung Pfaffenwiesbach. Zuvor hat Herr Fischer vom Planungsbüro Fischer einen Vortrag über Inhalt, Sinn und Ziel des Plans gehalten, begleitet von Erläuterungen durch Bürgermeister Sommer.
Die Gemeindevertretung soll nun am Freitag 19.6. einen Beschluss herbeiführen zur Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der frühzeitigen Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden.

Der Planer Herr Fischer und Bürgermeister Sommer haben die Aufgabe des Plans in etwa so zusammengefasst:

Der zu verabschiedende Plan und die frühzeitige Unterrichtung soll daran beteiligte Behörden und andere Stellen zu belastbaren Stellungnahmen/Aussagen forcieren: z.B. die Funkfeuerstelle der Flugsicherung: Radius 10, 15 oder 5 km? Die Nutzer des Telekomturms: Wie tangieren die WKA die Nutzung der auf dem Turm befindlichen Anlagen; Hessenforst: was lassen die von sich hören, Privateigner von Grundstücken: wie reagieren die…etc. etc.

Das Aufzeigen von drei WKA-Türmen im Plan heißt nicht, dass 3 Türme gebaut werden, es können auch 5 oder 10 sein… Null WKA-Standorte im Bebauungsplan würde als Planverhinderung ausgelegt und den Bebauungsplan kippen.

Es geht den Kommunen offenbar vor allem darum, den Wildwuchs von WKAs auf Hessenforst, Bundesforst-Gelände zu unterbinden. Nicht klar geworden ist, wie viele WKA die Gemeinden auf eigenen kommunalen Flächen planen und wie verbindlich der Plan bei wechselnden Mehrheiten in den Parlamenten der am Plan beteiligten vier Kommunen ist. Was passiert, wenn beispielsweise in Friedberg die Grünen das Sagen haben, die es ja kaum erwarten können, den Winterstein in ein Industrieareal zu „verschönern“, um das Weltklima zu retten. 
Alles in allem: Die frühzeitige Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden, ist ein  Testballon für das Ausloten von Reaktionen von Behörden, Investitionsinteressenten, Klimaschützern, Ideologen aller Couleur.

Was aber passiert, wenn eine der Kommunen aus dem Plan ausschert (z.B. nach Wahlen mit Grünen-Erfolg) war nicht zu klären.

Herr Fischer hob hervor, dass eine renommierte Anwaltskanzlei bereitstünde, der die Kommunen im möglichen Streit um die Planungshoheit am Winterstein vertritt.

Die Reaktion des zahlreichen und wegen Corona auf Abstand gesetzten Publikums und die Fragen waren von Besorgnis um den Erhalt des Winterstein getragen – vor allem wurde hervorgehoben, dass das RP über weitreichende Machtmittel verfügt und die Durchsetzung ihrer Planungen zielstrebig verfolgt.

Der anschließend tagende Ortsbeirat Pfaffenwiesbach votierte einstimmig für die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der frühzeitigen Unterrichtung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange. Es ist davon auszugehen, dass auch die Gemeindevertretung diesen Beschluss am Freitag fassen wird.

Wut und Betroffenheit

In der Diskussion nach der Ortsbeiratssitzung schälte sich allgemeine Skepsis über die Pläne der Gemeinde heraus. Der Begriff „Zweite Wahl“ stand im Raum. Zweite Wahl, weil Erste Wahl wäre die frühzeitige Totalverhinderung gewesen.  So wie es Bad Homburg und Friedrichsdorf geschafft haben als ihnen das RP Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm vor die Nase setzen wollten. Dass dort die Verschandelung der Aussicht so reibungslos verhindert werden konnte, wer weiß woran das liegt. Vielleicht haben die Bürger und Bürgerinnen in den dort beheimateten feudalen Wohngegenden einfach mehr Einfluss auf die Gestaltung ihrer Umwelt. Im Hintertaunus sind da keine Rücksichten zu erwarten.

Erinnert wurde in der Diskussion auch daran, dass die Winterstein-Kommunen den ersten Vorranggebietsplan 7800, der viel kleinere Vorrangflächen auswies, mit Eigeninitiative vergrößert haben, indem sie das RP aufforderten, die 7800er-Fläche deutlich Richtung West, also Richtung Pfaffenwiesbach auszuweiten, auch um den Funkfeuer-Auflagen zu entgehen. Was dann auch im Übermaß geschehen ist. Dass die Winterstein-Zerstörungen über die Köpfe der davon betroffenen Bürger und Bürgerinnen entschieden wurden und werden, machte viele Teilnehmer des Abends betroffen und wütend. Gestellt wurden auch Fragen nach der Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen auf dem Winterstein, aber (Steuer)Geld spielt bei Windkraft wohl kaum eine Rolle. 

Die rot umrandete Fläche zeigt die ursprüngliche Vorrangfläche 7800.

Wie viele Kapazitäten im Windenergie- Bereich verfügbar sein müssten, damit auch in einer windarmen Zeit wie Mitte Juni 2020 noch Strom aus Wind entsteht. Geht man von 50% der installierten Leistung aus (wären etwa 30,35 GW bei Wind), ist es rechnerisch ein Faktor von 18,3, der nötig wäre – bei vergleichbaren Windverhältnissen. Geht man weiterhin davon aus, dass der Mix der Anlagen in etwa so bestehen bleibt wie bisher, dann entspräche das 640.000 Windkraftanlagen für Deutschland, die man bräuchte, um auch in windarmen Zeiten noch Strom aus Windkraft zu haben. Das ist natürlich eine absurde Rechnung, weil sie nämlich bedeuten würde, dass bei sehr kräftigem Wind das Stromnetz umgehend zusammenbricht. Ganz abgesehen davon, dass in Deutschland rechnerisch pro Quadratkilometer 2 Anlagen stehen müssten. 
zum Artikel

Info-Link: 19.6.: Sitzung der Gemeindevertretung 

Friedberg beschließt Offenlage für den Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ .

Der Beschluss, den Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ öffentlich auszulegen (Offenlage), wurde vom Stadtparlament Friedberg gefasst: Bürger, Behörden und sonstige „Träger öffentlicher Belange“ sollen Stellung nehmen zum Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“, der auch die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet von Friedberg und Ockstadt vorsieht.

Die Stellungnahmen dienen der Entscheidungsfindung wie Friedberg die Vorgaben zum Windvorranggebietes 7805  auf seiner Gemarkung umsetzen wird. Ob vorsichtig und zurückhaltend, was Windkraftindustrie angeht oder eher Richtung offensiv, so wie es Mainstream-Politik es heute gern sieht.

Auf den Nenner gebracht, geht es bei der Umsetzung des Bebauungsplanes um die Frage, ob ein und derselbe Winterstein der Erholung und dem Naturschutz dienen kann, wenn gleichzeitig das Waldgebiet mit Windrädern durchsetzt wird.  

Schwer vorstellbar,  muss aber passend gemacht werden, wenn es nach GrünRot geht. Schließlich, so lassen sich die Argumente  pro Windkraftindustrie kurz fassen, müsse Friedberg seinen Beitrag leisten zur Rettung des Weltklimas.  Die bizarre Logik:  Ohne Klimarettungsmaßnahmen kippt das Klima und wenn das Klima kippt, stirbt der Wald vom Winterstein sowieso. 

Ob sich die betroffenen Bürger und Bürgerinnen diesen Gedankengängen anschließen, werden die Stellungnahmen zeigen. 

Artikel: Wetterauer Zeitung: Winterstein-Pläne: Drei oder mehr Windräder

Wie mit den Stellungnahmen der Bürger und Bürgerinnen zur Ausweisung des Windvorranggebietes 7805 Winterstein verfahren wurde, lesen Sie im nachfolgenden Bericht.

Wisch und Weg:
Stellungnahmen der betroffenen Bürger zum Windvorranggebiet 7805 Winterstein rundweg abgewiesen.

Im Rahmen der Offenlage des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) hatten Bürger und Bürgerinnen aus den betroffenen Kommunen ihre Stimme erhoben und Einwände gegen die Industrialisierung des Winterstein mit Windkraftanlagen vorgetragen.

Die vorgebrachten Einwände betreffen den

Schwerpunkt Limes, das Landschaftsbild; geschützte Arten (naturschutzfachlich relevante Artenvorkommen, Wildkatzen, Fledermäuse, Strich- und Zugvögel); Wasserschutzgebiete; Tourismus und Naherholung;  Infraschallschutz z.B. für den Waldkindergarten Wichtelland; Wertverlust von Immobilienbesitz durch die Errichtung von WEA…

Wie befürchtet wurden nahezu alle Argumente durch den Regionalverband FrankfurtRheinMain abgeräumt und mit einem Behandlungs-Vermerk versehen:
„Behandlung: Der Stellungnahme wird nicht gefolgt.“ 

Wie so eine Beantwortung von Stellungnahmen aussieht, können Sie hier nachlesen: RP_Antwort_an_die_Stellungnehmer.

Die Landesregierung hat den Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) 2019, wie berichtet,  am 10. Februar 2020 genehmigt. Er ist mit der Bekanntmachung Nr. 14 vom 30.März 2020 im Staatsanzeiger für das Land Hessen in Kraft getreten.

Wo die Zerstörung des Winterstein angedacht wird: Auf Friedberger Gelände, aber direkt bei Pfaffenwiesbach.

Wem  Saukopf und Steinkopf etwas sagen, der kann sich schon mal ausmalen, wohin sich die Gedankenspiele der Windkraftprofiteure bewegen, wenn es darum geht, Windkraftindustrie möglichst schnell in den sowieso schon geschändeten Wald des Winterstein zu pflocken.

Skizze aus dem Bebauungsplan 92 "Natur- und Erholungsgebiet Winterstein, Umweltbericht - Vorentwurf vom 7.1.2020

Wenn die Pläne umgesetzt werden, ragen die vermutlich mehr als 200 Meter hohen Betontürme gerade mal 1500 Meter von Pfaffenwiesbach entfernt in die Höhe. Die Hauseigentümer werden sich für die Aussicht bedanken. Auch für die Aussicht auf Infraschall und deutlich sinkende Immobilienwerte, die die Klimaretter den Bewohnern im Taunus dann bescheren.

Bebauungsplan_92_“Natur- und Erholungsgebiet Winterstein, Umweltbericht, Vorentwurf vom 7.1.2020

Grund für die Besorgnis sind die Richtungskämpfe im Friedberger Stadtparlament, wie es mit der Windkraftindustrie am Winterstein weitergehen soll.

Erster Schritt hierzu war, dass der Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ am 12. März 2020 im Ausschuss für Stadtentwicklung gemeinsam mit dem Ortsbeirat Ockstadt beraten wurde. 

Die Parlamentarier sollten dafür die über 50-seitige Beschlussvorlage für den Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ lesen.  Wie in der Wetterauer Zeitung vom 17.3.2020 berichtet, sind dort Fotos von drei möglichen Standorten für Windräder abgedruckt (siehe auch unseren link zum Bebauungsplan 92 weiter vorn im Text). Diese Flächen befinden sich im Bereich Saukopf und Steinkopf, also dicht an der Grenze zu Wehrheimer Gebiet und damit so weit weg wie möglich von Friedberg. Deren Bürgern bliebe dann der Anblick der Giganten und die Infraschallgefahr weitgehend erspart.

Leider liegt der BI-Winterstein der Text dieser Beschlussvorlage nicht vor. Die BI-Winterstein hat Bürgermeister Sommer gebeten, uns den Text dieser Beschlussvorlage des Friedberger Parlaments für den Bebauungsplan zu übermitteln. In einer freundlichen Antwort erklärt er, dass die Anfrage an die Mitarbeiter des Bauamtes weitergeleitet wurde. 

Die aktuelle personelle Notlage wegen der Corona-Krise wird vermutlich den Vorgang entschleunigen. 

Wenn auch sich heute die Gemeinde Wehrheim gegen die Bebauung des Winterstein mit Windkraftindustrie ausspricht, darf aber daran erinnert werden, dass auch Wehrheim in seiner Stellungnahme zum Beschluss zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien 2013 sich dafür stark machte, das Vorranggebiet für Windenergienutzung 7800 zu vergrößern:  „Der Abstand zum Weltkulturerbe Limes ist auf das Mindestmaß von 1.000 m oder weniger zu beschränken, um das Geländerelief besser ausnutzen zu können, bzw. das Windvorranggebiet zu vergrößern.“

Das Regierungspräsidium reagierte entsprechend: „Das Gebiet 7800 wurde aufgrund der Stellungnahmen aus der Frühzeitigen Beteiligung nach Westen erweitert.“

Es wurde schließlich ein 200 m tiefer Sichtschutzabstand innerhalb von Waldgebieten zum Limes als ausreichend festgelegt.

Text der Stellungnahme_Gemeinde

Die Karte zeigt das Windvorranggebiet Winterstein. Die blau schraffierte Fläche darf derzeit noch nicht mit Windindustrie bebaut werden, weil sie sich im geschützten Funkfeuer-Radius der Flugsicherung befindet. Dieser Radius soll – geht es nach dem Willen der WKI-Befürworter – drastisch verkleinert werden.

Die rot schraffierte Fläche ist für Windkraftindustrie freigegeben. Sie befindet sich in den Kommunen Ober-Mörlen, Friedberg, Wehrheim, Rosbach.

Die rot umrandete Fläche zeigt das ursprünglich ausgewiesene Windvorranggebiet, das wesentlich kleiner war und erfolgreich vergrößert wurde Richtung West. Wäre es dabei geblieben, hätten wir uns viele Sorgen sparen können, zumindest so lange die Sicherheit des Flugverkehrs durch die derzeitig noch wirksame Funkfeuerregelung gewährleistet ist.

Derzeit ist die Bebauung erschwert durch den Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ , der von allen vier Anrainerkommunen aufgestellt wurde. Die Wirksamkeit des Bebauungsplanes, der die Bebauung mit WKI zeitlich begrenzt erschwert,  ist äußerst fragil und wird angegangen durch die Parteien Grüne, Linke und SPD. 

Zerstörung des Winterstein zum Wohle der Menschheit?

An und für sich ein Fall für den Psychologen, das Weltklima retten zu wollen durch die Zerstörung der Natur vor der eigenen Haustür. Aber diese am Zeitgeist orientierte Vorstellung verfolgt ja nicht nur die Linke.

Jedenfalls haben sich die Linken in Friedberg jetzt in Erinnerung gerufen mit der Forderung nach möglichst unverzüglichem Ausbau des Winterstein in ein Windindustriegebiet. „Es können Windräder an diesem attraktiven Standort gebaut werden“, freut sich die Partei mit der glorreichen Vergangenheit. Tatsächlich: Der Standort ist attraktiv. Das werden die vielen Bewohner rund um den Winterstein und aus dem Rhein-Main-Gebiet bestätigen, die dieses Naturjuwel als Naherholungsgebiet schätzen und lieben. Genauso wie die zahlreichen Bewunderer des Weltkulturerbes Limes.

Von den Einnahmen der Windindustrie, die ganz besonders an windstillen Tagen für Energiesicherheit sorgt, solle die Stadt Friedberg profitieren, locken die Linken und fordern, unverzüglich ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.

Dringlicher als Almosen für die Kommune ist für die Bewohner rund um den Winterstein und dem Rest der Republik allerdings, die Strompreise nicht weiter in unbezahlbare Höhen zu treiben mit Maßnahmen wie dem Windindustrieausbau, die bislang keinerlei Wirkung auf die CO2-Bilanz vorweisen können.

Zum Artikel in der Wetterauer Zeitung

Grüne lassen nicht locker: Der Winterstein ist wieder in die Abholzphantasien der Weltenretter geraten. 

Was lange Zeit aussah, als ob der Winterstein den zerstörerischen, wie letztlich sinnlosen Windenergieplänen der Friedberger Grünen und deren Mitläufern entkommen sein könnte, kann sich womöglich zerschlagen: 10 bis 15 Windindustrieanlagen sollen – geht es nach den Grünen – nun doch noch in den Wald des Naherholungsgebietes gerammt werden. 

Anlass für die Vorfreude ist die Genehmigung des Teilregionalplans Südhessen im Februar 2020. „Auf dem Winterstein kann gebaut werden“, so Florian Uebelacker, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Friedberg.

Nach zwei Offenlagen liegt nun der endgültige Plan vor, der in Kraft tritt, sobald er im Staatsanzeiger veröffentlicht ist.

Kommunen sind gefordert

Der Winterstein soll als Natur- und Erholungsgebiet frei von Windrädern bleiben. Darüber stimmen die Kommunen Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim seit 2016 überein, was sich niederschlägt im gemeinsamen Bebauungsplan „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“. Der Bebauungsplan soll  die Nutzungen im Wald strukturieren, das Wegenetz optimieren sowie Freihaltezonen zum Schutz des Weltkulturerbes Limes und der Kapersburg schaffen. Jetzt sind die Kommunen gefragt, den neuerlichen Sticheleien und Aktivitäten der Grünen entgegen zu treten. Es muss klar gestellt werden: Auf gemeindeeigenen Flächen wird es keine Windräder geben (siehe auch Wetterauer Zeitung). 

Leider hat bis heute die BI-Winterstein keine Informationen darüber, über welche Flächen des Winterstein die Kommunen nicht verfügen. Also Flächen, die dem Hessenforst unterliegen, der bekanntlich der Abholzung für Windräder sehr aufgeschlossen gegenüber steht und welche Flächen sich im Privatbesitz befinden.

UWG lehnt Windräder im Wald ab

Die UWG lehnt die von den Grünen apostrophierten 10 bis 15 Windkraftanlagen im Waldgebiet rund um den Winterstein ab. Wie Fraktionsvorsitzender Friedrich Wilhelm Durchdewald in einer Presseerklärung schreibt, wende man sich gleichzeitig gegen den aktuell zur Beratung vorgelegten Bebauungsplan für das Gesamtgebiet. „Hier sind zwar nur drei Windräder geplant, aber auch das sind drei zu viel.“

Wetterauer Zeitung 6.3.20

FDP: Grüne wollen Winterstein zerstören

„Die FDP in Friedberg wendet sich auch weiterhin gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem Winterstein und bleibt bei ihrem kategorischen ›Nein‹“, macht Achim Güssgen-Ackva, Fraktionsvorsitzender der Liberalen in der Stadtverordnetenversammlung, deutlich. Wer den Winterstein und seine wunderbare Waldlandschaft mit wertvollen Eichenbeständen und das Leben der Tiere dort zerstöre, der habe „einfach nichts kapiert“ und nehme eine verwüstete Landschaft um einer Ideologie willen hin.

Lesen Sie mehr in der Wetterauer Zeitung vom 5.3.20

Über die weitere Entwicklung der grünen Pläne unterrichten wir Sie!

In Deutschland brüten zwischen 12.000 und 18.000 Rotmilan-Paare. Das ist mehr als die Hälfte des Weltbestands, der auf 19.000 bis 25.000 Paare beziffert wird. Kein anderer Brutvogel hat in Deutschland dieses Alleinstellungsmerkmal. Die Windkraftindustrie und Politik scheint das kaum zu interessieren. Die Forcierung der Windkraft in den Wäldern Deutschlands, auch im Winterstein-Gebiet, ist ein gemeiner Schlag gegen den Naturschutz. Lesen Sie den Artikel der FAZ zu diesem Thema: "Vogel in Gefahr: Warum es dem Rotmilan schlecht geht"

Von guten und schlechten Bäumen

Bäume sind extrem wertvolle Kohlenstoffspeicher. Sie sind wahre CO2 Senken. Man schätzt, dass ein großer Baum pro Jahr etwa 12,5 Kg CO2 jährlich aus der Atmosphäre holt und speichert. Eigentlich, so müsste man doch denken, sollten wir nicht nur massiv aufforsten, so wie es auch Professor Werner Sinn in seinem Vortrag „Wie wir das Klima retten und wie nicht“ vorgeschlagen hat, sondern auch vorhandenen Baumbestand erhalten. Eigentlich.
Natürlich werden Bäume geschützt, teilweise mit drastischen Mitteln wie z. B. im Hambacher Forst. Dort aber nicht aus CO2-Speichergründen, sondern weil die Aktivisten den Braunkohleabbau verhindern wollen. Solche Aktionen sind spektakulär und gehen durch die Medien. Es geht hier also um gute Bäume. Weit weniger aufmerksamkeitsstark sind hingegen Proteste von Anwohnern in Grünheide in Brandenburg, die gegen die Abholzung einer Fläche von der Größe von 420 Fußballfeldern mobil machen, die der neuen Gigafactory von Tesla weichen sollen. Auch die massenhafte Abholzung wertvoller Baumbestände durch die Windkraftindustrie verläuft ohne Demos von Fridays For Future (FFF)…

Lesen Sie den ganzen Artikel

Klimawandel in Deutschland:
Fakten präsentiert vom Geologen Dr. Sebastian Lüning

Der Klimawandel spielt eine immer größere Rolle bei der Zukunftsplanung Deutschlands. Umso wichtiger ist eine solide fachliche Basis der Klimadebatte, die noch immer kontrovers geführt wird. Für den Laien ist nicht immer erkennbar, welche Argumente stichhaltig sind, und wessen Aussagen man vertrauen kann.
Auf dieser Webseite sind die unstrittigen Basisfakten zum Klimawandel in Deutschland zusammengestellt. Die Darstellung richtet sich an alle Interessierten: Bürger mit oder ohne Vorkenntnisse, Journalisten, Schüler, politische Entscheider, Investoren und Unternehmer. Alle Daten dieser Zusammenstellung sind gewissenhaft recherchiert und mit der Originalquelle verlinkt.
In der Klimadiskussion muss klar unterschieden werden zwischen 1) der instrumentell gemessenen oder paläoklimatologisch rekonstruierten Klimaentwicklung, und 2) mit starken Unsicherheiten behafteten Zukunftsprognosen. Die Zusammenstellung dieser Webseite konzentriert sich auf den ersten Punkt, die bekannte Klimaentwicklung der letzten Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende.

Zur Website „Klimawandel in Deutschland“

Sechzehn Klimafragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Unter www.klimafragen.org  haben sich Bürger und Bürgerinnen  formlos zusammengeschlossen, um Fragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu stellen zum Thema menschengemachte Klimaerwärmung.

Die Erstunterzeichner und 3523 wahlberechtigte Unterstützer möchten die Meinungen der Abgeordneten zu folgenden Themen erfahren:
A. Vorhersagen über Klimaentwicklung
B. Wissenschaftlicher Konsens
C. Gegenstimmen
D. Anstieg des Meeresspiegels
E. Extremereignisse
F. Effektivität
G. Energiewende
H. Anpassung
I. Vorteile der Erwärmung

Lesen Sie hier die Texte zu den Fragen.

Die 16 Fragen herunterladen: hier

Die Initiative wird die Antworten veröffentlichen. Alle Wahlberechtigten sollen damit Gelegenheit erhalten, sich ein Bild von den Argumenten der Abgeordneten, von deren Qualität und von den zugrundeliegenden  Abwägungsprozessen zu machen. BI-Winterstein wird weiter über die Initiative berichten.


 

 


Share This:

bi-Winterstein.de

Share This: