Den Windkraft-Wahnsinn stoppen!

Wenn die letzten Wälder durch Windkraftindustrie zerstört worden sind und sich trotzdem die CO2-Bilanz um nichts verbessert hat, werden viele grüne Wähler merken, dass sie einer Ideologie aufgesessen sind.

23.Mai 2019 Demo in Berlin gegen Windkraft-Wahnsinn: zur Info 

RP-Darmstadt schlägt Teile des Winterstein als „Weißfläche“ vor. Teilerfolg oder Augenwischerei?

Windkraftindustrie auf dem Winterstein? Ja, nein, vielleicht: Der Kampf um den Erhalt der Natur  und  für die Gesundheit der Anwohner ist noch lange nicht beendet.  Wie eine Mitteilung des RP-Darmstadt nunmehr bekannt gibt, schlägt das Amt zur Beschleunigung des Verfahrens für den Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) vor, (Teil-)Flächen, die nach der 2017 durchgeführten zweiten Offenlage des Teilplans als neue Vorranggebiete aufgenommen oder herausgenommen – also verändert – wurden, als „Weißflächen“ vorerst von einer Genehmigung auszuschließen. Davon betroffen ist auch der Winterstein, das sog. Vorranggebiet 7805.  Diese Weißflächen – etwa 0,7 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks Darmstadt – sollen dann zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines neuen Verfahrens mit Öffentlichkeitsbeteiligung bewertet werden.

Die geplanten „Weißflächen“ auf dem Winterstein

Das Vorranggebiet 7805 Winterstein hat eine Gesamtflächengröße von riesigen 414,3 Hektar. Davon will nunmehr das RP-Darmstadt unter Leitung der Grünen Frau Lindscheid  338,4 Hektar als Vorranggebiet ohne Ausschlusswirkung der Regionalversammlung zur Beschlussfassung vorlegen. 245,2 Hektar davon sollen als „Weißfläche“ definiert werden: Diese liegen im Wasserschutzgebiet (WSG) Zone III in Verbindung mit den geologischen Formationen Taunusquarzit/Hermeskeil.

Vorranggebiet_7805_Weißflächen

Der nachfolgend abrufbare Vorschlag des RP-Darmstadt wird zur Beschlussfassung der Regionalversammlung Südhessen vorgelegt:

Drucksache für die Regionalversammlung Südhessen

Info-Veranstaltungen der Regionalversammlung Südhessen 

Die Grundzüge der Planungen zum TPEE will die Geschäftsstelle der Regionalversammlung Südhessen beim RP Darmstadt demnächst im Rahmen öffentlicher Informationsveranstaltungen in den besonders betroffenen Gegenden vorstellen. 

Die Info-Veranstaltungen sollen

am Donnerstag, 2. Mai in der Stadthalle Schlüchtern
am Montag, 6. Mai in der Stadthalle Idstein
am Mittwoch, 8. Mai in der Werner Borchers Halle in Erbach

stattfinden. Der Beginn ist jeweils für 19 Uhr vorgesehen.

Klimaschutz ist das erfolgloseste Konzept der Gegenwart

Seit drei Jahrzehnten steht der Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda. Fünf umfangreiche Sachstandsberichte und viele weitere kleinere Studien hat der eng mit der UN-Bürokratie verflochtene „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ IPCC in dieser Zeit erarbeitet. Auf zahllosen Konferenzen und Kongressen tobte sich die globale Klimadiplomatie aus. Mit der Klimarahmenkonvention, der Agenda 21, dem Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen wurden internationale Verträge geschlossen, in denen sich nahezu alle Staaten der Welt zu substantiellen Verringerungen ihres Treibhausgasausstoßes verpflichteten. Trotzdem sind in den vergangenen dreißig Jahren die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen von 21 auf über 33 Milliarden Tonnen gestiegen. 

Zum Artikel

Wall Street Journal: Deutsche Öko-Planwirtschaft markiert „dümmste Energiepolitik der Welt“

In einem Kommentar der gesamten Redaktion wirft das Wall Street Journal der deutschen Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, die „dümmste Energiepolitik der Welt“ zu betreiben. Nach dem überstürzten Atomausstieg beseitige man nun auch den einzig verbliebenen zuverlässigen Energieträger.

Lesen Sie bitte

Klimaschutz als Religion 

Klimaschutz hat in großen Teilen der Gesellschaft den Rang einer Ersatzreligion. Es wird ein extrem teurer Ausstieg aus der Kohle beschlossen, obwohl niemand weiß, wie Kohle- und Atomstrom rasch ersetzt werden können, die heute mehr als die Hälfte der deutschen Stromerzeugung ausmachen. Woher der zusätzliche Strom für die sieben bis zehn Millionen politisch gewollten Elektroautos kommen soll, wird nicht einmal gefragt. Aus französischen Atom- oder polnischen Kohlekraftwerken? Lesen Sie den Kommentar in der FAZ

Panikmache – ein Politik- und Geschäftsmodell 

Was wäre der Deutsche ohne seine weltberühmte „German Angst“? Womöglich glücklich und sorglos. Damit solche Unzumutbarkeiten nicht drohen, findet sich zuverlässig ständig etwas Neues, was unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Umwelt, den Planeten und natürlich das gesamte Universum bedroht. Jetzt wird die Klimapanik den Bürgern präsentiert. Die Grünideologen reiben sich die Hände.

Lesen Sie einen Kommentar in Tichyseinblick.

Windindustrie am Winterstein
Offener Brief eines Bürgers
Sehr geehrte Damen und Herren von der CDU, der SPD und den Grünen,

viele gute Gründe sprechen dafür, niemals eine Vorrangfläche für Windenergie am Winterstein zuzulassen.
Einige Politiker/innen aus Wehrheim und rund um den Winterstein fordern aber immer noch hartnäckig, den Winterstein der Windkraftindustrie zu opfern. Was für diese vielleicht eine Verbeugung vor dem grünideologischen Mainstream ist oder ihnen das Gefühl verschafft, einen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten, machen mir und meiner Familie das Leben schwer:

Sie zerstören meine Lebensplanung, nach der ich im Umfeld intakter Natur unsere Kinder aufwachsen sehen wollte. Deswegen sind wir vor einiger Zeit aus Frankfurt nach Pfaffenwiesbach gezogen.

• Sie gefährden die Gesundheit meiner Familie, insbesondere meiner Kinder, durch die Inkaufnahme von Infraschall-Emissionen der Windkraftanlagen in direkter Nachbarschaft des Ortes.

• Sie nehmen uns die Freude an der schönen Landschaft, an den herrlichen Wäldern in unserer Umgebung, die sie als Industriestandort missbrauchen wollen.

• Sie lassen es zu, dass Vögel, Fledermäuse und abermillionen Insekten auf dem Winterstein durch die Rotoren der Windräder zerfetzt werden.

• Sie vergreifen sich an meinen Ersparnissen, denn mein Grundstück, mein Haus verlieren massiv an Wert, wie alle Immobilien im Umfeld von Windindustrieanlagen.

Ich werte Ihre Entscheidung pro Windindustrie auf dem Winterstein nicht als eine mehr oder weniger „anonyme“ Parteienentscheidung, sondern für mich tragen Sie persönlich dafür die Verantwortung.

Ein Pfaffenwiesbacher Bürger


Industriestandort Winterstein: Der Traum vom Sieg über den Klimawandel

In Deutschland entscheiden Politologen, Bischöfe, Juristen und Soziologen – von keinerlei Sachkenntnis getrübt – über eine Energiepolitik, in der Physikkenntnisse offenbar nur stören. Das ist in der großen Politik so wie auch in der kleinen Politik unserer Region rund um den Winterstein. Das Klima zu retten, dazu fühlen sich die grünideologisch gleichgeschalteten Damen und Herren von den Grünen, der CDU und SPD auch in Wehrheim berufen. So unterstützen Wehrheimer Politiker eilfertig die Entscheidung der Regionalversammlung über die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen auf dem Winterstein. Das bedeutet als Konsequenz, dass sie den Bau riesiger Windindustrieanlagen auf dem östlichen Taunuskamm befürworten – direkt vor dem Ortsteil Pfaffenwiesbach. Nun, für ihre Parteikarriere ist das vielleicht ganz günstig, aber für die betroffenen Bürger, denen die Kolosse vor die Haustür gesetzt werden, sicher nicht.
Dabei hat die massenhafte Vermehrung von Windkraftanlagen der letzten Jahre dem Klima in Deutschland nichts gebracht und die sogenannte CO2-Bilanz um nichts verbessert.

Gegen alle Vernunft wird mit den unbrauchbaren Mitteln der Windindustrie gegen den vermeintlichen Klimawandel weiter angekämpft. Nach anfänglich 50 Meter hohen Windrädern an der Nordsee steigerten die Energiewender ihre Bauwut immer weiter, vielleicht um das Klima zu retten, bestimmt aber um ordentlich Kasse zu machen. Heute werden Wälder und Bergkämme für riesige 250 Meter hohe Industrieanlagen geopfert und ein Ende des Wahnsinns ist wohl erst erreicht, wenn die letzte intakte Landschaft zerstört worden ist.

Das Ganze erinnert an Ärzte, die mit immer gleichen Mitteln eine Krankheit besiegen wollen und die Dosis ständig weiter vergrößern, weil sich keine Heilung einstellt. Am Ende ist der Patient tot.

Siehe auch die Artikel zum „Blackout in Deutschland“

Blackout in Deutschland – vor 40 Jahren war alles zu spät (Teil 1)

Blackout in Deutschland (Teil 2) – der Tag, an dem ich die Mauer beleuchtete 


Kuno Leist (SPD, Wehrheim) stimmt für  Windenergie auf dem Winterstein.

Unsere Meinung: Dass ausgerechnet ein Wehrheimer SPD-Politiker, Herr Kuno Leist,  sich gegen die eigene Bevölkerung und alle Menschen rund um den Winterstein stellt und sich stark macht für Windkraftindustrie auf dem östlichen Taunuskamm, wirft einen Schatten auf diese ehemalige Volkspartei: Nicht auf die Wähler hören und sich dann noch wundern über desolate Wahlergebnisse.

Kuno Leist hat die aktuelle Entscheidung der Regionalversammlung über die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen auf dem Winterstein verteidigt. Dass er dabei der FDP, die sich gegen diesen Windkraft-Wahnsinn ausspricht, mit der abgenutzten „Populismus-Keule“ beikommen will, macht die Sache auch nicht intelligenter.

Die SPD reibt sich daran, dass das RP Darmstadt das Windvorranggebiet Winterstein verkleinern wollte aus wichtigen Gründen des Wasserschutzes. Diese überfällige Vorsichtsmaßnahme zur Erhaltung unserer Wasserversorgung und Reinhaltung des Grundwassers passte den selbsternannten Klimaschützern von SPD, CDU und Grünen nicht, auch wenn die geologische Formation des Taunusquarzit am Winterstein dringend diese geplante Schutzmaßnahme begründet hat.  Stattdessen möchten die Parteifreunde Natur und Landschaft  opfern für eine grünideologische Energiewende, die bislang außer horrender Steuergeldvernichtung nichts gebracht und die CO2-Bilanz in Deutschland um keinen Deut verbessert hat.

Der SPD-Gruppensprecher im Planungsausschuss, Bürgermeister der Gemeinde Niederdorfelden, Klaus Büttner, begründet die Entscheidung seiner Partei mit zwingender Logik:  „Fakt ist aber, dass die geologische Formation des Taunusquarzit am Winterstein bisher kein Ausschlusskriterium war“ Und: „Die SPD-Gruppe hat sich deshalb am 12. Dezember in der Verbandskammer gemeinsam mit CDU und Grünen dazu entschieden, hier keine Ausnahme zu machen“ (die Bevölkerung soll sich gefälligst fügen). Mit anderen Worten, was bisher nicht galt, gilt auch in Zukunft nicht, trotz neuer Erkenntnisse, basta. Kurz gefasst: Die Partei hat immer recht; der Winterstein soll dran glauben und die Wehrheimer dürfen sich, wenn es nach den Parteifreunden geht,  an 250 Meter hohen Industrieanlagen vor ihrer Haustür erfreuen.

Lesen Sie dazu den Usinger Anzeiger


Deutschland pustet immer mehr CO2 raus und rutscht im Klima-Schutz-Index ab, gibt aber mit am meisten Geld für Klimaschutz aus. Warum nur? Was verpufft? Wo bleibt das Geld? Wer sackt es ein?

„Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass CO2 das Weltklima schädigt, gar dafür, dass das arme Menschlein das Klima zerstören oder durch CO2-Einsparung eine Erwärmung verhindern kann. Und ob es denn überhaupt Erwärmung wirklich gibt. Im Augenblick wissen die Temperaturen noch nicht, wohin sie sich entwickeln. Eher ist wahrscheinlich, dass eine neue Eiszeit droht“ so TichysEinblick. Das liberal-konservative Meinungsmagazin vertritt unabhängige Meinungen und pflegt die Diskussion.

Zum Artikel über Maybrit Illners „Klima-TV“. 

Regionalverband FrankfurtRheinMain sagt dem Winterstein den Kampf an

Gegen den Willen der Bevölkerung

Gegen den Schutz des Trinkwassers

Während bisher die Planung des RP für den Winterstein immerhin den vielen Stellungnahmen ein wenig gefolgt war, indem man die entsprechenden Flächen im Taunusquarzit als Vorrangflächen ohne Ausschlusswirkung runtergestuft hat, versucht nun der Regionalverband FrankfurtRheinMain,  diese Entwicklung wieder zunichte zu machen und alles auf die Genehmigungsebene zu delegieren!

Am Donnerstag 6.12.2018 fand dazu eine Sitzung des Planungsausschusses statt. Während die Unabhängigen Gruppe dafür plädierte, aus Gründen des Wasserschutzes und gleichzeitig der Einwände der Flugsicherung das geplante Windvorranggebiet 7805 am Winterstein aus der Planung herauszunehmen, plädierte der Regionalverband dafür, es im Gegenteil dazu nicht, wie vom RP neu geplant, als Vorranggebiet ohne Ausschlusswirkung auszuweisen, sondern nur als Vorranggebiet mit Ausschlusswirkung.
Der Grundwasserschutz wird damit auf die Genehmigungsebene verlagert und Windkraft hat damit wieder Vorrang vor allem, auch dem Trinkwasserschutz!

„Die Verkleinerung des Windvorranggebiets am Winterstein ist an den Mehrheitsfraktionen gescheitert“, meldet der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Stefan Naas (Steinbach) aus der Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbands. Die Unabhängige Gruppe im Regionalverband, gebildet von Freien Demokraten, Freien Wählern und Parteilosen, sei im Planungsausschuss der Verbandskammer des Regionalverbandes mit ihrem Antrag gescheitert, das Windvorranggebiet am Winterstein bei Wehrheim-Pfaffenwiesbach auf einen Bruchteil zu verkleinern.  Das Windvorranggebiet 7805 mit über 414 Hektar liegt mit einer Fläche von 245 Hektar im Wasserschutzgebiet Zone III in Verbindung mit den geologischen Formationen Taunusquarzit/Hermeskeilsandstein. Die Unabhängige Gruppe wollte mit ihrem Antrag erreichen, dass am Winterstein eine Abwägung zugunsten des Grundwasserschutzes vorgenommen wird.  Leider ist der Antrag gescheitert. Und der Kampf um einen Winterstein ohne Windkraftindustrie geht weiter.

Ein wenig Hoffnung verspricht der Termin der Regionalversammlung am 14.12.2018:  Dabei werden CDU und SPD den Entwurf des RP-Darmstadt, der die Handschrift der Grünen Brigitte Lindscheid trägt, insgesamt zurückweisen. Die beiden Fraktionen hatten, unterstützt von der FDP, in einer Ausschusssitzung in der vergangenen Woche dargelegt, dass sie den Entwurf als „nicht beratungsfähig“ einstuften, da er unvollständig und fehlerhaft sei. SPD und CDU fordern eine „Endredaktion“ und dass die ausgedruckte Version mit den darin enthaltenen Bewertungen zu den 25 000 Stellungnahmen der Bürger und Verbände „in sich schlüssig und widerspruchsfrei“ sei. Erst wenn diese Forderungen erfüllt seien, wäre eine Beratung darüber sinnvoll. Das könnte im April oder gar erst im Juni 2019 der Fall sein.  Sollte es dort zu Veränderungen bei den Vorrangflächen kommen, ist eine weitere Bürgerbeteiligung für die veränderten Flächen notwendig. Erwartet wird, dass der gesamte südhessische Teilplan erneuerbare Energien frühestens 2020 beschlossen wird.

hier zum Antrag des Regionalverbandes

hier der Antrag der unabhängigen Gruppe
Presse dazu:
Usinger-Anzeiger
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Antragsteller: Regionalverband FrankfurtRheinMain, Gremium, Verbandsdirektor: Thomas Horn (CDU) 

Die Verbandskammer, Mitglieder Namen und Parteizugehörigkeit der Damen und Herren

Vom Wahlergebnis berauscht:  Mit Brutalität die Energiewende durchpeitschen. Hessens Grüne machen kurzen Prozess mit Natur und Landschaft 

Die Auseinandersetzungen über Windräder im Odenwald und auf dem Taunuskamm haben den Hessischen Landtag erreicht. Während die Grünen mit der CDU noch über die Fortsetzung ihrer Koalition verhandelten, schaffe die grüne Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid Fakten, konstatiert René Rock, der Fraktionschef der FDP. „Die Sache wird jetzt übers Knie gebrochen.“ Der vorgelegte Teilregionalplan für erneuerbare Energien in Südhessen zeige, „mit welcher Brutalität die Grünen die von ihnen propagierte Energiewende durchpeitschen wollen“.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Beschlussfassung zum Windvorranggebiet Winterstein 7805 am 14. Dezember 2018

Das Ergebnis der Einwendungen gegen Vorrangflächen für Windindustrie im Taunus, speziell am Winterstein steht fest und wird zur Abstimmung durch die Regionalversammlung am 14.12.2018 veröffentlicht.Die Abstimmungs-Vorlage sieht vor, dass die Windvorrangflächen 5401 (Bad Homburg/Sandplacken/Elisabethenschneise) und 5701 (Friedrichsdorf/Saalburg) entfallen und somit dieser Taunuskamm frei bleibt von Industrieanlagen, die bis weit nach Frankfurt sichtbar gewesen wären. Die Windvorrangfläche 7805 Winterstein bleibt laut Abstimmungsvorlage bestehen, aber die geologische Sondersituation Taunusquarzit/Hermeskeilschichten im Zusammenhang mit Trinkwasserschutzgebieten wird als Merkmal explizit aufgeführt!  Die Vorrangflächen am Winterstein sind dann nur noch Vorranggebiete ohne Ausschlusswirkung. Das heißt, dass beispielsweise Trinkwasser Vorrang vor Windkraft hat). Mehr zum Thema

Windindustrie: Der Plan des Schreckens kommt zur Abstimmung

Winterstein (Friedberg, Ober-Mörlen, Rosbach, Wehrheim): Der Winterstein ist nach wie vor in der neuesten Standort-Planung für Windindustrieanlagen aufgeführt. Die meisten Flächen gehören den Anlieger-Kommunen, die sich inzwischen dem Albtraum Windräder auf dem Winterstein mehr und mehr widersetzen.

Zum Artikel in der Wetterauer Zeitung

BILD bringt es auf den Punkt: 7 harte Wahrheiten zum Öko-Wahnsinn.

Wir produzieren teuer subventionierten Grünstrom, den wir oft genug ins Ausland verscherbeln.

Wenn bei uns die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, brauchen wir Strom aus dem Ausland, auch aus Atomkraftwerken, die bei uns keiner mehr haben will.

ÖKO-WAHNSINN! Zum Artikel

Dieses Video sollten Sie sich ansehen: 9 Minuten über schwarz-grüne Naturzerstörung. Mit Priska Hinz von den Grünen.

Die schwarz-grüne Regierung in Hessen wird gern in den nächsten Jahren die Energiewende noch brutaler vorantreiben und bedankt sich ür die Zustimmung der Wähler. Sie setzt bei dem Vorhaben voll auf Windenergie, gern auch in geschützten Waldgebieten. Frontal 21 des ZDF zeigt am Beispiel Hessen, wie Wälder immer mehr zu Industriegebieten werden, negative Auswirkungen inklusive. Erleben Sie dabei auch die Hessische Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Priska Hinz (die Grünen). Die gelernte Erzieherin und  Sozialpädagogin beschwört darin den Tod der Wälder durch den Klimawandel, der mit der vorherigen Zerstörung der Wälder durch Windindustrie abgewendet werden soll. Das Ganze erinnert an die 80er-Jahre als das „Waldsterben“ durch die Medien geisterte.
9 Minuten zur Meinungsbildung

Der Öko-Populismus der Grünen

Im Streit über den Braunkohleabbau schwimmen ausgerechnet die Grünen auf der „Hambi“-Welle mit. Das könnte sich schon bald rächen. Ein Kommentar in der FAZ.
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, 2012 in einem „Welt“-Interview: „Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird.” Artikel über Hurra-Journalismus zur Energiewende 

Deutsche Energiepolitik:  Die Arroganz der Ahnungslosen

Niemand überblickt mehr das Projekt „Energiewende“, das nicht mehr ist als eine angefangene Stromwende. Jede Lobbygruppe bearbeitet ihren Sektor ohne Rücksicht auf die fundamentalen Zusammenhänge. Die Politik reagiert, indem sie am Monstergesetz EEG mal hier, mal da eine Schraube dreht und es immer weiter verschlimmbessert. Physik-Professor Sigismund Kobe von der TU Dresden bringt es auf den Punkt: „Die Energiewende hat nur einen einzigen Feind: die Unwissenheit über die physikalischen Gesetze, die ihr zugrunde liegen.“

Arroganz am Rande der Menschenverachtung und Ahnungslosigkeit über grundsätzliche naturgesetzliche Zusammenhänge zeigt eine Regierung, die ihre Aufgaben nicht erfüllt. Lesen Sie den ganzen Artikel von Frank Henning, Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung und als solcher lange in Kraftwerken eines Großkonzerns und seiner Rechtsvorgänger mit Stromproduktion befasst. Zum Artikel

Grüne Wahlwerbung in Hessen 2018: Allmacht- und Wohlfühlversprechen statt Fakten

Die Werbestrategen der Grünen hatten den Mund diesmal ganz besonders voll genommen:

„Das Klima von morgen wählen wir heute“

Die Parteiwerber suggerieren damit eine Macht des Menschen über die zukünftige Klimaentwicklung unserer Erde. Dazu ist nach Bekundung der grünen Ideologen nur die Stimmabgabe für ihre Partei notwendig. Wie das funktionieren soll, darüber wird nicht nachgedacht oder verschwiegen: Mit nur 0,0004712 Prozent ist Deutschland am CO2-Gehalt der Luft beteiligt, die die Erde umgibt. Und mit diesem winzigen Anteil begründet Deutschland eine Politik, die sich Klimaschutzpolitik nennt. Sinn dieser Art von „Werbung“ ist es, dem Wähler das edle Gefühl zu vermitteln, etwas Gutes für das Klima zu  tun, wenn sie die Grünen wählen. Nachdenken ist dann überflüssig. Die Grünen haben sich erfolgreich als Wohlfühlpartei etabliert und ehe sich die eingelullten Wähler versehen, werden ihnen Windindustrieanlagen vor die Tür gesetzt. Dann ist es zu spät, denn diese Großanlagen werden 20 Jahre und länger Natur und Landschaft zerstören, werden die Gesundheit eben dieser Wähler gefährden und deren riesige Betonfundamente werden sich als unzerstörbarer Klotz im nachbarlichen Boden verewigen.

Tarek Al-Wazir will die Zahl der Windräder in Hessen verdoppeln

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne)  kalkuliert damit, dass sich die Zahl der Windräder von 1105 bis zum Jahr 2050 etwa verdoppeln müsse, damit 100 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gewonnen werden kann. Wie Rheinland-Pfalz fordert Hessen Hilfe vom Bund, um mehr Windkraftanlagen errichten zu können.

Frage an Herrn Al-Wazir: 100% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien decken?  Woher kommt der Strom, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Dann könnten auch unbegrenzt viele Windkraftanlagen in Hessen keinen Strom liefern. Grüne Ideologie kennt kein Nachdenken über die Folgen ihrer Beglückungen.

Gegen Stimmen der Grünen: Noch ein Jahr keine Windräder am Winterstein. Was kommt danach?

Die vier Anliegerkommunen des Wintersteins sind sich einig: Sie wollen selbst entscheiden, wie das Naherholungsgebiet Winterstein künftig genutzt wird. Dafür hatten Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim vor zwei Jahren jeweils Veränderungssperren für das Areal beschlossen. Denn entgegen früherer Absprachen mit dem Bund waren damals sechs Windräder beantragt worden. Weil das Erstellen eines gemeinsamen Bebauungsplan noch dauert, haben die Rosbacher Stadtverordneten jetzt die Sperre verlängert, aber lediglich um ein Jahr.
Nicht einverstanden damit sind die Grünen. Ihr Vertreter im Rosbacher Stadtparlament Peter Scholz wies auf den dramatisch verlaufenden Klimawandel hin: »Wir alle haben es diesen Sommer hautnah zu spüren bekommen, wenn die Erde sich aufheizt. Deshalb müssen wir umso nötiger für den Ausbau erneuerbarer Energieträger sorgen. Auch auf dem Winterstein.« Nicht erläutert hat der Grüne allerdings, welchen Beitrag zur Klimaverbesserung die derzeit nahezu 30.000 Windräder in Deutschland tatsächlich leisten: Nämlich gar keinen. Deutschland ist am weltweiten CO2-Ausst0ß mit gerade einmal 2 Prozent beteiligt. China beispielsweise mit 28 Prozent und dort werden derzeit Hunderte von Kohlekraftwerken gebaut. Selbst wenn weitere 30.000 Windkraftanlagen in unser Land einbetoniert würden, könnte Deutschland die CO2-Bilanz der Erde nicht verbessern.

Klimaschutz: Niemand fliegt häufiger als die Grünen

Nun ist es amtlich: Bündnis 90/Die Grünen, zweitstärkste Partei in Bayern. Ein großer Teil des Wahlerfolgs ist auf das Thema Klimaschutz zurückzuführen. Das belegen die Statistiken. Doch wie groß ist die grüne Liebe zur Natur innerhalb der eigenen Partei? Ergebnisse einer Bürgerinitiative, mit denen Sie sicher nicht gerechnet haben: zum Artikel

Bundesrechnungshof: Bei der Energiewende droht Deutschland der endgültige Kontrollverlust

Viel hilft nicht unbedingt viel“: Der Bundesrechnungshof wirft der Politik ein katastrophales Management vor.
Eine Steuerung des Generationenprojekts findet praktisch nicht statt. Der Ressourcenverbrauch sei „beispiellos“.

Weiterlesen:https://amp.welt.de/wirtschaft/article181690102/Bundesrechnungshof-wirft-Regierung-Versagen-bei-Energiewende-vor.html

Mehr erfahren auch bei ntv unter: https://www.n-tv.de/politik/Rechnungshof-wirft-Altmaier-Versagen-vor-article20644923.html

unter: https://www.n-tv.de/der_tag/Rechnungshof-wirft-Altmaier-totales-Versagen-vor-article20644908.html

https://www.inar.de/deutschland-hat-die-hoechsten-strompreise-in-europa-dabei-erhalten-wir-von-wind-und-sonne-keine-rechnun

Grüne und Gefolgsleute wollen die Gesetze der Physik durch Ideologie ersetzen – auf Kosten unserer Gesellschaft

Mit jedem Kohle- und mit jedem Kernkraftwerk, das vom Netz genommen wird, vermindert sich die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung. Denn politische Kompromisse können die Gesetze der Physik nicht aushebeln.

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Schwarz-Grün einig in der Zerstörung hessischer Waldgebiete: Jetzt ist der Reinhardswald dran. Eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens.

Es ist ein märchenhafter Wald, knorrige jahrhundertealte Baumriesen, seltene Tierarten, sagenumwobene Burgen, so wie er in der Heimat der Gebrüder Grimm aussieht. Oder besser ausgesehen hat. Denn Grüne und CDU in Hessen wollen gerade den Reinhardswald zerstören, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens mit Lebensräumen für geschützte Arten. Genau dort sollen riesige Schneisen in die Wälder geschlagen und gewaltige Windparks gebaut werden.

Denn der Reinhardswald im Norden Hessens gilt leider auch als Top-Windstromzone. Das führte schon früh zu einer »Goldgräberstimmung«, wie der derzeitige Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel, Dr. Walter Lübcke, lobte. Lübcke ist oder besser war Windmüller und phantasierte einst sogar von einem Windstromland Nordhessen mit bis zu 1.000 Windrädern, die 150, 200 Meter hoch in den Himmel zwischen die Diemelsee und Rhön ragen.

In diesem märchenhaften Waldgebiet hat das Regierungspräsidium Kassel sieben Vorranggebiete für Windanlagen ausgewiesen. Auf denen sollen jeweils bis zu 20 Windräder gebaut werden, allesamt riesige Anlagen mit 150 bis 200 Metern Höhe, so ist garantiert, dass sie auf der Jagd nach dem letzten Lufthauch das Bild eines der schönsten Waldgebiete zerstören. Die Grünen waren ursprünglich angetreten, Natur und Landschaft zu schützen. Doch sie entpuppen sich immer mehr als diejenigen, die die Natur zerstören.

47.000 Stellungnahmen gingen ein – und flogen wohl direkt in die Papierkörbe. Geändert wurde nichts an dem wahnwitzigen Zerstörungsprogramm Nordhessens. Insgesamt sind 1.211 Windräder in Hessen zuletzt genehmigt worden. Vor allem das Regierungspräsidium Kassel beeilt sich, die schöne nordhessische Mittelgebirgslandschaft mit Windrädern zu zerstören.

Lesen Sie bitte den ganzen Artikel !

Grün gegen Grün: Wenn für Windräder Wald gerodet wird

Die schwarz-grüne Regierung in Hessen will die Energiewende vorantreiben und setzt dabei auf Windenergie. Auf zwei Prozent der Landesfläche sollen Windräder gebaut werden, vor allem auch in geschützten Waldgebieten.

Ein Großteil dieser sogenannten Windvorranggebiete befindet sich auf den Höhenlagen der hessischen Mittelgebirge, zum Beispiel im Reinhardswald oder Kaufunger Wald. Das sind Wälder mit zum Teil 800 Jahre alten Baumbeständen.

Natur- und Umweltschützer kritisieren dieses Vorgehen. Sie bemängeln zum Beispiel, dass der Schutz heimischer Greifvögel außer Acht gelassen werde. So findet etwa der Rotmilan in den nordhessischen Mittelgebirgen eigentlich einen idealen Lebensraum vor. Doch Windenergieanlagen sind für ihn oft tödlich. Vogelexperten befürchten, dass deutschlandweit jährlich um die 700 Rotmilane von Windrädern erschlagen werden. Das könne den Gesamtbestand des Greifvogels gefährden, warnen sie.

Die ZDF-Sendung Frontal 21 zeigt am Beispiel Hessen, wie Wälder immer mehr zu Industriegebieten werden, negative Auswirkungen inklusive.

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Kriminelle Machenschaften der Windindustrie? - In die Falle einer Wildkamera ist ein mutmaßlicher Gutachter gegangen, der für die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau von Windkraftanlagen am Bastwald unweit der Mülldeponie in Schwalmtal verantwortlich sein soll. Auf mehreren Videos ist zu sehen, wie ein Mann mit einem Stock einen Habitatbaum im Windvorranggebiet am Bastwald abstreift. Dabei handelt es sich um eine illegale Vergrämungsmaßnahme, um den Bau von Windkraftanlagen in diesem Gebiet umzusetzen, und damit um einen Straftatbestand. Zum Artikel

Offener Brief zum Abschied von Prof. Hubert Weiger als Vorsitzendem des Bundes Naturschutz in Niederbayern.

Anlässlich der BN-Delegiertenkonferenz in Eichstätt am 28./29.4. 2018 haben Dr. Nikolai Ziegler, 1. Vorsitzender der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., Enoch Freiherr zu Guttenberg, Dirigent und Umweltschützer sowie Johannes Bradtka,  1. Vorsitzender Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. einen Abschiedsbrief an den scheidenden Prof. Weiger gerichtet – eine Abrechnung für den Verrat am ursprünglich aufgestellten Naturschutzgedanken.

Offener-Brief_VK-VLAB-an-Prof-Hubert-Weiger_2018 (1)

Die Energiewende: Politik und Geld gegen Heimat und Kultur. 

Aus Sorge um Ökologie und Kultur haben rund 100 Wissenschaftler schon 1998 das „Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland“ verabschiedet. Ihr Weckruf beginnt mit dem Satz: „Unser Land steht im Begriff, ein kostbares Gut zu verlieren.“ Der Ausbau der industriellen Windenergienutzung führe dazu, dass in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaften, ja ganze Regionen „industriell überformt“ würden.

2016 folgte der „Johannesberger Appell“. Wiederum unterzeichnet von 100 Wissenschaftlern aus Sorge um den Erhalt verbliebener Kulturlandschaften Deutschlands.

Waren zu Zeiten des Darmstädter Manifests 6.205 Windkraftanlagen in Betrieb, geht  Deutschland inzwischen stramm auf 30.000 Monsteranlagen zu. Unbeirrt von jeglichen Zweifeln wird genehmigt, genehmigt und noch einmal genehmigt, selbstverständlich auch gegen den Willen der betroffenen Bürger und Steuerzahler, die das alles finanzieren inklusive des Durchführungspersonals.

Höchste Zeit, dass sich in Politik und Wirtschaft die Erkenntnis durchsetzt, „dass Landschaften soziale und kulturelle Bedeutung haben, dass sich Bürger mit ihnen identifizieren, sie als Herkunftsort und Heimat ansehen, sich für sie einsetzen und bewahren wollen“.

Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland

Johannisberger Appell

Die Energiewende trifft ins romantische Herz,  FAZ

18 Jahre Energiewende – eine Bilanz

Das peinliche Zeugnis für die deutsche Energiewende

Von wegen Vorreiterrolle: Dass Deutschland die Energiewende allein nicht packt, hatte in den vergangenen Tagen bereits das Weltwirtschaftsforum (WEF) festgestellt. Auf einer Tagung im brasilianischen São Paulo stellte das Forum den ersten globalen Energiewende-Index vor. Für diesen Vergleichsindex hatte die Unternehmensberatung McKinsey & Company zusammen mit dem WEF den Status der Energiewende in 114 Ländern anhand von 40 Indikatoren ermittelt.

Das Ergebnis ist peinlich für diejenigen, die stets eine internationale Vorreiterrolle Deutschlands bei der Ökostrom-Transformation behauptet hatten, und niederschmetternd für jene, die das glaubten. Denn auf der Weltliste der besten Energiewende-Länder kommt Deutschland gerade einmal auf Platz 16. Selbst innerhalb Europas kommt die deutsche Energiewende noch nicht einmal unter die Top Ten.

Während sich das Deutschland auf Platz 16 blamiert, belegt Malaysia Platz 15,  Irland 14, Uruguay 13.   Platz 1 Schweden, 2 Norwegen und 3 die Schweiz.

Mehr Fakten über den „Erfolg“ der Energiewende in diesem Artikel

CDU, CSU, SPD: Koalitionsvertrag für Energiewende ohne Ende

Was bedeutet der Koalitionsvertrag der Großen Koalition für uns in Sachen Energiewende und Windkraft? Um es kurz zu machen – nichts Gutes! 

Koalitionsvertrag 2018: Text zu „Energie“ und „Klima“ hier lesen:  Energie_und_Klima

In der Präambel des Vertrages wird erst einmal dick aufgetragen:hlerischer Weise proklamiert: „Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt.“ Ferner soll „Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Energiewende“ bekommen.

Die beiden Sachkapitel „Energie“ und „Klima“ sind in erster Linie von wenig konkreten Absichtserklärungen geprägt, allerdings soll die Energiewende beschleunigt werden.

Von einer Bestandsaufnahme und Erfolgskontrolle der Energiewende keine Spur; dafür aber immer mehr und immer schneller vom Gleichen. Auch hier ein weiter so und kein Neuanfang!

Konkret ist geplant, dass es für Windkraft an Land in 2019 und 2020 Sonderausschreibungen von jeweils 2.000 MW geben soll, ebenso für Photovoltaik. Zusammen mit der Bundesratsinitiative, das Ausschreibungsvolumen im Jahr 2018 um 1.400 MW zu erhöhen, kommt es somit in den Jahren 2018 – 2020 zu einer Erhöhung des Ausschreibungsvolumens für Windkraft an Land von 8.400 MW auf 13.800 MW (+ 64%). Bei der Windkraftindustrie werden die Sektkorken knallen!

Eine weitere (noch nicht konkretisierte) bittere Pille für die süddeutschen Bundesländer ist, dass ein Mindestanteil (über alle Erzeugungsarten) für die Ausschreibungen südlich des Netzengpasses festlegt werden soll, also eine „Sonderausschreibungszone Süddeutschland“.

Mit der versprochenen „technologieoffenen und effizienten Klimapolitik“ hat dies wohl wenig zu tun.

Eine Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Politik, Wirtschaft, Umweltverbände, Gewerkschaften, Länder & Regionen) soll bis Ende 2018 ein Aktionsprogramm erarbeiten. Auf dieser Basis soll ein Klimaschutzgesetz verabschiedet werden, das dieKlimaschutzziele 2030 festschreibt (CO2-Reduktion 1990 – 2030: – 56% über alle Sektoren).

Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll bis 2030 auf 65% steigen. (Bisher 45% bis 2025 und 80% bis 2050). Da wird für die Windkraftindustrie sicherlich ein großer Batzen abfallen.

Einige konstruktive (aber ganz vage) Ansätze gibt es im Koalitionsvertrag aber auch:  So wird eine „stärkere Marktorientierung“ angestrebt. Nicht sehr überzeugend, wenn man die ersten zarten Ansätze von markwirtschaftlichen Komponenten im EEG, wie das Ausschreibungsverfahren, gerade wieder aushebelt. Mit etwas Phantasie könnten hierunter aber auch die Abschaffung des EEG und der Privilegierung gem. BauG fallen.

Ferner soll ein besserer Interessenausgleich mit dem Naturschutz- und Anwohneranliegen gewährleistet werden. Hier könnte man an den Mindestabstand von 10-H von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung denken.

Den Text hat uns die  Bürgerinitative „Pro-Schurwald“ zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

MDR-Sendung, „artour“, vom 2.3.2017

Die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung steht auf dem Spiel.

Je geringer der Anteil konventioneller Großkraftwerke an der Stromerzeugung, desto größer die Gefahr eines flächendeckenden Stromausfalls im Falle einer Störung. Und mit steigendem Anteil von Sonnen- und Windstrom steigt auch der Anspruch an die Resilienz des Systems, weil Pannen wahrscheinlicher werden.

Warum grüne Ideologie die Gesetze der Physik nicht ausschalten kann: Lesen Sie dazu den Beitrag des Astrophysikers Peter Heller.

Liebe Mitstreiter, liebe Mitstreiterinnen der BI-Winterstein, liebe Freunde und Unterstützer,

ein wichtiges Jahr für den Winterstein geht zu Ende. Das Ergebnis der Bundestagswahl spiegelt die Zerrissenheit wider, die auch die Energiepolitik in Deutschland hervorgerufen hat. Das mediale Hurra-Geschrei für Windkraft ohne Grenzen ist einem gemischten Chor gewichen. In die Jubelagitation, die die Zerstörung unserer Wälder und Kulturlandschaften jahrelang begleitete, mischen sich zunehmend kritische Stimmen in den Medien und in der Politik. Die FDP hat Wort gehalten und ist nicht eine unheilvolle Allianz mit den Grünen eingegangen.

Wenn auch die Jamaika-Irrfahrt abgebrochen wurde, von Entwarnung kann keine Rede sein. Eine Fortsetzung der Groko , die über Jahre hinweg das Parlament zum bloßen Abnicken längst intern beschlossener Entscheidungen degradierte, ist keine schöne Aussicht für das kommende Jahr. Wir von der BI-Winterstein werden wachsam sein und die Entwicklung verfolgen – in der Ausrichtung der Energiepolitik und ganz besonders für den Winterstein und unseren gesamten Taunus.

Ziel kann nur sein, unser Landschaftsbild, die Wälder und Höhenzüge zu verteidigen vor dem Zugriff eifernder Politiker und Windkraftprofiteure.

Wir danken allen Mitstreitern und Freunden, Frauen und Männern, die uns unterstützt haben

Der verschwiegene Protest: Bürgerinitiativen gegen Windkraft-Irrsinn müssen endlich mehr Gehör finden. Egal, wer regiert!

Der Magdeburger Umweltökonom Joachim Weimann hält die Protestbewegung gegen Windenergie für politisch unterschätzt und die Gefahren der Windkraft in der Öffentlichkeit unzureichend wahrgenommen. Lesen Sie, was der Professor für Wirtschaftspolitik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über den Umgang von  Politik und Medien mit den Windkraft-Bürgerinitiativen zu sagen hat.
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Gerichtsverhandlung Butzbach Bürger vs. Bürgermeister

Das Verwaltungsgericht hat nun die mündliche Verhandlung zur Gerichtsverhandlung in Sachen BÜRGERBEGEHREN/BÜRGERENTSCHEID des “Bündnisses für den Wald” Butzbach terminiert:

 

Donnerstag 19. Januar 2017
um 10.00 Uhr
Saal 103

VERWALTUNGSGERICHT, Marburgerstr. 4, 35390 Gießen

“Ein Bündnis für den Wald” ist das Aktionsbündnis aus BI Gegenwind im Taunus, dem gemeinnützigen Verein “Nauturpark Hochtaunus darf nicht sterben” e.V., dem HEIMATVEREIN HOCHWEISEL e.V. und den Oppositionsparteien UWG und FDP in Butzbach!

DIES IST EINE ÖFFENTLICHE SITZUNG!

Wir hoffen auf großes Interesse und viel Publikum, wenn die Rechtmäßigkeit der Unterschrift des Bürgermeisters, geleistet während der laufenden Stadtverordnetensitzung im Sommer vor einem Jahr, vom Gericht überprüft wird!

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