Naturschutz

Naturzerstörend:
Insektentod und Windradanlagen

Insekten suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich zu Brutplätzen tragen zu lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.

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Naturschützer lieben sie:
Windräder – Gigantische Vogelkiller verändern das Ökosystem

Windräder dezimieren den Bestand an Raubvögeln in dramatischen Ausmaßen. Was unter Fachleuten schon lange bekannt ist, haben jetzt Wissenschaftler bestätigt. In einer Region mit Windparks in Indien haben die Rotoren nahezu alle Raubvögel getötet.

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Bundesvorsitzender der Grünen Robert Habeck, 2012 in einem „Welt“-Interview: „Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird.”

Eine klare Ansage, auch im Hinblick auf die Landtagswahl in Hessen.

Lesen Sie über die Hintergründe zum Erfolgsmeldungs-Journalismus, wenn es darum geht, die Energiewende schön zu reden. Zum Artikel.

Baustelle Wind“park“ Kuhbett – Zitat aus dem Usinger Anzeiger:  „Wie in den Wald geschlagene Wunden…“

Der Usinger Anzeiger veröffentlicht am 12.8.2017 eine Luftbildaufnahme vom sogenannten Wind“park“ Kuhbett an der Grenze von Hochtaunuskreis und Kreis-Limburg-Weilburg. Aus dem kurzen Text unter dem Bild schlägt dem Leser Entsetzen entgegen über das Ausmaß von Zerstörung des Waldes, das diese Baustelle hervorruft. Beim Anblick solchen Naturfrevels ist eine Formulierung im Einklang mit „Political Correctness“ kaum mehr möglich. Lesen Sie die Bildunterzeile selbst und betrachten Sie das Foto. So soll es auch am Winterstein zugehen, wenn es nach dem Willen grüner und roter Weltverbesserer  gehen soll. Wir erinnern uns: SPD und Grüne aus Wehrheim befürworten den Bau von Windkraftanlagen auf dem Winterstein.

Zum Artikel „In nächtlichen Fahrten kommen Türme und Rotoren“ und Foto

Ein erschütterndes Dokument gegen wissentliche Falschinformation von Politik und Windkraftlobby

Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Westpfalz hat eine Dokumentation des Schwarzstorchs im Donnersbergkreis veröffentlicht, die das Flugverhalten der Jungvögel des geschützten Schwarzstorches nach Verlassen des Horstes zeigt.Die Aufnahmen widerlegen die von der Windkraftlobby und Politik beschwichtigenden Behauptungen, dass der Schwarzstorch durch Windindustrie nicht gefährdet würde.   Zum Dokument

Kniefall vor Windkraftprofiteuren: Die große Koalition macht Tiere töten leicht

Jetzt haben es die Windrad-Ideologen geschafft: Parlament und Regierung setzten ein seit 2008 gehegtes Ansinnen des Bundesverbandes Windenergie durch und stellten die Interessen einer subventionsverwöhnten Branche über das artenschutzrechtliche Tötungsverbot.  Während Unternehmen wie die Deutsche Bahn per Gesetz gezwungen werden, für Millionenbeträge Eidechsen umzusiedeln, erlaubt jetzt der selbe Gesetzgeber den Windkraftprofiteuren das massenweise Töten von seltenen Tieren.
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Deutschland im Fadenkreuz der Windenergieunternehmen

Das Bundesumweltministerium hilft mit der Aufweichung des Tötungsverbots im Bundesnaturschutzgesetz. Ein paar Hunderttausend geschredderte Vögel? Egal. Hauptsache, Energiewende. Zum Artikel

WINDENERGIE – VON WEGEN NATURSCHUTZ:
Grüne Landschaftsfresser

Auf breiter Fläche zerstört die Energiewende Kulturlandschaften und Wälder. Im Namen des Klimas werden seltene Vögel geopfert und Idyllen in Industrieparks verwandelt. Umweltpolitiker applaudieren zusammen mit der Lobby der erneuerbaren Energien. Lesen Sie den Artikel von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvor­stand der Deutschen Wildtier Stiftung, vormals Umweltsenator in Hamburg, Gründer des Windkraftunternehmens REpower und mit der Firma Innogy einer der größten Windkraftinvestoren. Seine dort gesammelten Erfahrungen brachten ihn dazu, an dieser Form der Stromerzeugung zu zweifeln.
Michael Miersch ist Geschäftsführer für Bildung und Kommunikation bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Als Autor und Redakteur großer Zeit­schriften und Sender schrieb er über Umweltthemen und drehte Natur­filme. Viele seiner Bücher und Artikel erhielten Preise für Wissenschafts­journalismus.  zum Artikel

Grüne verraten Naturschützer zu Gunsten der Windkraftlobby

Im Zusammenhang mit dem jetzt bekannt gewordenen Erlass des Hessischen Umweltministeriums bezüglich Mindestabstandsgrenzen streng geschützter Fledermausarten zu Windkraftanlagen erklärte René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Es wird immer deutlicher, dass die Grünen nicht zögern, den Natur- und
Artenschutz dem Windkraftausbau zu opfern. Um noch mehr Windkraftanlagen bauen zu können, hatte das von den Grünen geführte Umweltministerium einst per Erlass vom 10. Juni 2016 die im Leitfaden vorgeschriebene Tabuzone von Windrädern zu den Quartierbereichen der Mopsfledermaus auf 1.000 Meter reduziert. Doch damit nicht genug: Mit Schreiben vom 24. November 2016 hat das Hessische  Umweltministerium nun das Regierungspräsidium Südhessen angewiesen, nur noch die Einhaltung eines Mindestabstandes von 200 Metern gegenüber Windkraftbetreibern zu verlangen.

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung der hessischen FDP: 68-Rock-Windkraft

Windindustrie im Wald: Gefahr für Boden und Trinkwasser

Die Errichtung von Windindustrieanlagen auf den Höhenzügen der Mittelgebirge birgt ein großes Konfliktpotential. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang: Artenschutz, Naturschutz, Denkmalschutz (Problem der Sichtachsen), Flugsicherung, Bodenschutz und insbesondere der Trinkwasserschutz. Der Schutz des Lebensmittels Nr. 1 ist unmittelbar mit dem Schutz des Bodens verbunden.

Lesen Sie dazu den Artikel von Dr. Alexander Stahr V.i.S.d. § 55 RStV
Mgl. in der Deutschen und Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG, ÖBG)
Mgl. in der  International Union of Soil Sciences (IUSS)

Bodenschutz und Windindustrieanlagen

Böden in den Hochlagen der Mittelgebirge dienen in vielen Fällen dem Schutz des Grund- oder Trinkwassers und können unwiederbringliche Archive der Landschafts- und Kulturgeschichte sein. Doch immer mehr Boden fällt der Windindustrie zum Opfer.

Die Errichtung von Windindustrieanlagen boomt in der BRD. Dabei wird in immer größerem Umfang mit dem Segen der Genehmigungsbehörden Boden vernichtet. Bei der Errichtung einer Windindustrieanlage muss eine etwa fünf Hektar große Freifläche geschaffen und der Boden (in der Regel wertvoller Waldboden) zerstört werden. Hinzu kommen bis zu acht Meter breite Zufahrtswege. Auflagen von Behörden zum Bodenschutz werden während der Errichtung der Windindustrieanlagen in vielen Fällen nachweislich nicht eingehalten. Lesen Sie bitte weiter…

Lockerung des bisherigen Tötungs- und Verletzungsverbots von Tieren: 

Das Bundesnaturschutzgesetz soll in wichtigen Teilen geändert zugunsten der Windkraftbetreiber werden. Die Verbände wurden am 2. Dezember 2016 angeschrieben und aufgefordert, eine Stellungnahme bis 16. Dezember 2016 abzugeben.

Lesen Sie bitte selbst: Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Pro und Contra industrielle Bebauung des Winterstein

Wie sich Naturschutzverbände zur industriellen Nutzung des Wald- und Erholungsgebietes Winterstein als Standort für Windkraftgroßanlagen positionieren:

NABU, Naturschutzbund e.V., Landesverband Hessen:

In der Stellungnahme des NABU zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien, Entwurf 2013, schreiben die NABU-Naturschützer: „Das Gebiet findet die Zustimmung des NABU, wenn Gebiet 6600 wegfällt und dafür Gebiet 7800 auf die ursprüngliche Fläche vergrößert wird…“

Anmerkung: Gebiet 7800 ist der Winterstein, Gebiet 6600 der Süße Berg bei Wehrheim

Es ist also festzuhalten: Der NABU befürwortet die industrielle Nutzung des Winterstein, gelegen im Naturpark Taunus.

Für die Bewohner von Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal könnte sich das nach einem Deal anhören. Die Ortsteile kriegen die Giganten vor die Nase gesetzt, das größere Wehrheim wird verschont. Ganz wie es auch die Wehrheimer Gemeindevertreter gern hätten, die laut ihrer Stellungnahme zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien den Süße Berg von Windkraftindustrie „grundsätzlich“ freihalten möchten, „um das Landschaftsbild der Gemeinde Wehrheim zu erhalten“. Und weiter: „…Es besteht hohes Konfliktpotenzial…“. Eine Antwort darauf, warum es beim Bau von Industrietürmen kein Konfliktpotenzial in Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal geben würde, ist ein Geheimnis der Gemeindevertreter. Damit macht die Gemeinde vor, wie man Zwietracht unter die Bewohner der verschiedenen Ortsteile bringt.

Kommentar:

Heile Welt im Kleinen…

Wer die herrlichen Wälder, Auen und  Wiesen im und um den Winterstein  zu Fuß erwandert, dem fallen die zahlreichen kleinen Schutzgebiete auf, die der NABU errichtet hat. Beispielsweise das Feuchtbiotop „Bizzenbach-Auwiesen“, ganz in der Nähe des Wehrheimer Schwimmbads. Fachkundig, liebevoll und ehrgeizig ist hier ein Kleinod des Naturschutzes entstanden.

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Feuchtbiotop „Bizzenbach-Auwiesen“ bei Wehrheim

Dass der gleiche NABU seine Zustimmung dafür gibt, herrliche Waldgebiete des Winterstein der Windkraftindustrie als Standort zu überlassen, steht in einem kaum auszuhaltenden Widerspruch dazu.

Mit einer „heilen Welt im Kleinen“ ist die Zerstörung ganzer Wälder und Landschaften nicht vergessen zu machen, nicht aufzuhalten, nicht zu beschönigen.

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will!“ ,  Reinhold Messmer

BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisverband Wetterau

Die Naturschützer des BUND gehen mit dem Naturpark am Winterstein noch weniger zimperlich um. In ihrer Stellungnahme, die das Regierungspräsidium Darmstadt veröffentlicht hat, heißt es kurz und bündig:

„Potentielle Anlagenzahl: 20. Zustimmung…“.

Es ist festzustellen: Der BUND befürwortet die industrielle Nutzung des Winterstein, gelegen im Naturpark Taunus. Was da so knapp vom BUND formuliert wird, lässt die schlimmsten Befürchtungen hochkommen. Wie ernst meint es der BUND eigentlich mit dem Naturschutz, wenn verkündet wird, dass sage und schreibe 20 (!) Großanlagen für Windkraft in den Wäldern des Winterstein die Zustimmung dieser Naturschützer finden.

Presse und Kommentare zum Thema BUND:

„Wie unabhängig ist der BUND aber wirklich?“ fragt die Rhein-Zeitung. Und „Bereits auf den ersten Blick offenbaren sich Paralleltätigkeiten von einzelnen Mitgliedern.“ Lesen Sie selbst:
Wie unabhängig ist der Umweltverband BUND

Impulse statt Bremsen
Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau – online (FR-online). Gemeinsame Verfasser dieses Beitrages sind: Prof.  Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND und Hermann Albers,  Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE).  Beide plädieren in bester Harmonie für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie. Kritiker meinen, dass der Gastbeitrag sich wie ein PR-Beitrag liest, der zum Ziel hat, die Windenergie mit allen Mitteln voranzutreiben. Vielleicht lässt sich so die Zustimmungsbereitschaft des BUND zu 20 (!) Windkraftanlagen auf dem Winterstein erklären.  Lesen Sie selbst, wie die beiden Autoren gemeinsam ihre Beunruhigung zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum Ausdruck bringen.
zum Gastbeitrag in der FR-online vom 21.4.2016

Offener Brief von Dr. Wolfgang Epple, Biologe und Naturschützer aus Baden-Württemberg, an Prof.Dr.Weiger, Vorsitzender des BUND zum Thema Windkraft
Offener Brief

NaturschutzInitiative e.V.

Kein Wunder, dass mehr und mehr Kritik an den etablierten Naturschutzverbänden laut wird. Bereits 2013 wurde daher die Naturschutzinitiative Westerwald von einer Gruppe engagierter Naturschutzexperten und Naturschutzaktiven auf den Weg gebracht. Die inzwischen überregional tätige Naturschutz-Initiative e.V. ist heute auch in Hessen aktiv. So wurde auf der Saalburg am 17.8.2016 der Landes- und Fachbeirat Taunus vorgestellt, der den Naturschutz im Taunus zu seinem vordringlichen Aufgabenbereich erklärt.

Die Naturschutzinitiative hat sich unter dem Vorsitz des ehemaligen Landesvorsitzenden des BUND Rheinland-Pfalz, Harry Neumann, gegründet und bekennt sich eindeutig zum klassischen Naturschutz. Der Verein ist politisch unabhängig und wird weder durch Politik, Wirtschaft oder Lobbyverbände beeinflusst noch gefördert.

Harry Neumann war im Dezember 2014 als Landesvorsitzender des BUND Rheinland-Pfalz zurückgetreten, da der BUND aus seiner Sicht die sogenannte Energiewende und den Klimaschutz zum Maß aller Dinge erklärt und so die Umwandlung von Landschaften und Wäldern in Energieindustriegebiete rechtfertigt.

Es ist festzustellen: Die Naturschutzinitiative spricht sich klar und eindeutig gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem Winterstein und Süße Berg aus.

naturschutz-initiative.de

Vortrag in Reichelsheim, 18.11.2016, 19.30 Uhr
Dr. Martin Flade und Dr. Klaus Richarz
„Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster“ Die Energiewende braucht eine Naturwende!

Vortrag von Prof.Dr. Eugen Ernst, Gründer des Hessenparks

Der Vortrag von Prof. Dr. Ernst am 4.9.2016 geriet ihm zu einem bewegenden Appell für den Erhalt von Natur und Landschaft des Taunus. Prof. Ernst wurde 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Liste an Funktionen und Titeln, die er im Laufe seines Leben erfüllt hat, findet gar kein Ende. Sie reicht von Geograf über Historiker, Didaktiker und Kirchenmusiker bis zum Kommunalpolitiker. Prof. Ernst ist Gründer und Initiator des Hessenparks.

Den Taunus nicht zerstören!

Presse

Die Welt: „In Deutschland dreht sich der Wind gegen Windkraft“

Die Welt: „Viele Windräder, wenig Effekt“

Spektrum: Windkraft im Wald – mehr Schaden als Nutzen

Gabriels langer Marsch in die Energiearmut

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