Den Windkraft-Wahnsinn stoppen!

Wenn die letzten Wälder durch Windkraftindustrie zerstört worden sind und sich trotzdem die CO2-Bilanz um nichts verbessert hat, werden viele grüne Wähler merken, dass sie einer Ideologie aufgesessen sind. 

Kuno Leist (SPD, Wehrheim) stimmt für  Windenergie auf dem Winterstein.

Unsere Meinung: Dass ausgerechnet ein Wehrheimer SPD-Politiker, Herr Kuno Leist,  sich gegen die eigene Bevölkerung und alle Menschen rund um den Winterstein stellt und sich stark macht für Windkraftindustrie auf dem östlichen Taunuskamm, wirft einen Schatten auf diese ehemalige Volkspartei: Nicht auf die Wähler hören und sich dann noch wundern über desolate Wahlergebnisse.

Kuno Leist hat die aktuelle Entscheidung der Regionalversammlung über die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen auf dem Winterstein verteidigt. Dass er dabei der FDP, die sich gegen diesen Windkraft-Wahnsinn ausspricht, mit der abgenutzten „Populismus-Keule“ beikommen will, macht die Sache auch nicht intelligenter.

Die SPD reibt sich daran, dass das RP Darmstadt das Windvorranggebiet Winterstein verkleinern wollte aus wichtigen Gründen des Wasserschutzes. Diese überfällige Vorsichtsmaßnahme zur Erhaltung unserer Wasserversorgung und Reinhaltung des Grundwassers passte den selbsternannten Klimaschützern von SPD, CDU und Grünen nicht, auch wenn die geologische Formation des Taunusquarzit am Winterstein dringend diese geplante Schutzmaßnahme begründet hat.  Stattdessen möchten die Parteifreunde Natur und Landschaft  opfern für eine grünideologische Energiewende, die bislang außer horrender Steuergeldvernichtung nichts gebracht und die CO2-Bilanz in Deutschland um keinen Deut verbessert hat.

Der SPD-Gruppensprecher im Planungsausschuss, Bürgermeister der Gemeinde Niederdorfelden, Klaus Büttner, begründet die Entscheidung seiner Partei mit zwingender Logik:  „Fakt ist aber, dass die geologische Formation des Taunusquarzit am Winterstein bisher kein Ausschlusskriterium war“ Und: „Die SPD-Gruppe hat sich deshalb am 12. Dezember in der Verbandskammer gemeinsam mit CDU und Grünen dazu entschieden, hier keine Ausnahme zu machen“ (die Bevölkerung soll sich gefälligst fügen). Mit anderen Worten, was bisher nicht galt, gilt auch in Zukunft nicht, trotz neuer Erkenntnisse, basta. Kurz gefasst: Die Partei hat immer recht; der Winterstein soll dran glauben und die Wehrheimer dürfen sich, wenn es nach den Parteifreunden geht,  an 250 Meter hohen Industrieanlagen vor ihrer Haustür erfreuen.

Lesen Sie dazu den Usinger Anzeiger

Deutschland pustet immer mehr CO2 raus und rutscht im Klima-Schutz-Index ab, gibt aber mit am meisten Geld für Klimaschutz aus. Warum nur? Was verpufft? Wo bleibt das Geld? Wer sackt es ein?

„Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass CO2 das Weltklima schädigt, gar dafür, dass das arme Menschlein das Klima zerstören oder durch CO2-Einsparung eine Erwärmung verhindern kann. Und ob es denn überhaupt Erwärmung wirklich gibt. Im Augenblick wissen die Temperaturen noch nicht, wohin sie sich entwickeln. Eher ist wahrscheinlich, dass eine neue Eiszeit droht“ so TichysEinblick. Das liberal-konservative Meinungsmagazin vertritt unabhängige Meinungen und pflegt die Diskussion.

Zum Artikel über Maybrit Illners „Klima-TV“. 

Regionalverband FrankfurtRheinMain sagt dem Winterstein den Kampf an

Gegen den Willen der Bevölkerung

Gegen den Schutz des Trinkwassers

Während bisher die Planung des RP für den Winterstein immerhin den vielen Stellungnahmen ein wenig gefolgt war, indem man die entsprechenden Flächen im Taunusquarzit als Vorrangflächen ohne Ausschlusswirkung runtergestuft hat, versucht nun der Regionalverband FrankfurtRheinMain,  diese Entwicklung wieder zunichte zu machen und alles auf die Genehmigungsebene zu delegieren!

Am Donnerstag 6.12.2018 fand dazu eine Sitzung des Planungsausschusses statt. Während die Unabhängigen Gruppe dafür plädierte, aus Gründen des Wasserschutzes und gleichzeitig der Einwände der Flugsicherung das geplante Windvorranggebiet 7805 am Winterstein aus der Planung herauszunehmen, plädierte der Regionalverband dafür, es im Gegenteil dazu nicht, wie vom RP neu geplant, als Vorranggebiet ohne Ausschlusswirkung auszuweisen, sondern nur als Vorranggebiet mit Ausschlusswirkung.
Der Grundwasserschutz wird damit auf die Genehmigungsebene verlagert und Windkraft hat damit wieder Vorrang vor allem, auch dem Trinkwasserschutz!

„Die Verkleinerung des Windvorranggebiets am Winterstein ist an den Mehrheitsfraktionen gescheitert“, meldet der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Stefan Naas (Steinbach) aus der Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbands. Die Unabhängige Gruppe im Regionalverband, gebildet von Freien Demokraten, Freien Wählern und Parteilosen, sei im Planungsausschuss der Verbandskammer des Regionalverbandes mit ihrem Antrag gescheitert, das Windvorranggebiet am Winterstein bei Wehrheim-Pfaffenwiesbach auf einen Bruchteil zu verkleinern.  Das Windvorranggebiet 7805 mit über 414 Hektar liegt mit einer Fläche von 245 Hektar im Wasserschutzgebiet Zone III in Verbindung mit den geologischen Formationen Taunusquarzit/Hermeskeilsandstein. Die Unabhängige Gruppe wollte mit ihrem Antrag erreichen, dass am Winterstein eine Abwägung zugunsten des Grundwasserschutzes vorgenommen wird.  Leider ist der Antrag gescheitert. Und der Kampf um einen Winterstein ohne Windkraftindustrie geht weiter.

Ein wenig Hoffnung verspricht der Termin der Regionalversammlung am 14.12.2018:  Dabei werden CDU und SPD den Entwurf des RP-Darmstadt, der die Handschrift der Grünen Brigitte Lindscheid trägt, insgesamt zurückweisen. Die beiden Fraktionen hatten, unterstützt von der FDP, in einer Ausschusssitzung in der vergangenen Woche dargelegt, dass sie den Entwurf als „nicht beratungsfähig“ einstuften, da er unvollständig und fehlerhaft sei. SPD und CDU fordern eine „Endredaktion“ und dass die ausgedruckte Version mit den darin enthaltenen Bewertungen zu den 25 000 Stellungnahmen der Bürger und Verbände „in sich schlüssig und widerspruchsfrei“ sei. Erst wenn diese Forderungen erfüllt seien, wäre eine Beratung darüber sinnvoll. Das könnte im April oder gar erst im Juni 2019 der Fall sein.  Sollte es dort zu Veränderungen bei den Vorrangflächen kommen, ist eine weitere Bürgerbeteiligung für die veränderten Flächen notwendig. Erwartet wird, dass der gesamte südhessische Teilplan erneuerbare Energien frühestens 2020 beschlossen wird.

hier zum Antrag des Regionalverbandes

hier der Antrag der unabhängigen Gruppe
Presse dazu:
Usinger-Anzeiger
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Antragsteller: Regionalverband FrankfurtRheinMain, Gremium, Verbandsdirektor: Thomas Horn (CDU) 

Die Verbandskammer, Mitglieder Namen und Parteizugehörigkeit der Damen und Herren

Vom Wahlergebnis berauscht:  Mit Brutalität die Energiewende durchpeitschen. Hessens Grüne machen kurzen Prozess mit Natur und Landschaft 

Die Auseinandersetzungen über Windräder im Odenwald und auf dem Taunuskamm haben den Hessischen Landtag erreicht. Während die Grünen mit der CDU noch über die Fortsetzung ihrer Koalition verhandelten, schaffe die grüne Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid Fakten, konstatiert René Rock, der Fraktionschef der FDP. „Die Sache wird jetzt übers Knie gebrochen.“ Der vorgelegte Teilregionalplan für erneuerbare Energien in Südhessen zeige, „mit welcher Brutalität die Grünen die von ihnen propagierte Energiewende durchpeitschen wollen“.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Beschlussfassung zum Windvorranggebiet Winterstein 7805 am 14. Dezember 2018

Das Ergebnis der Einwendungen gegen Vorrangflächen für Windindustrie im Taunus, speziell am Winterstein steht fest und wird zur Abstimmung durch die Regionalversammlung am 14.12.2018 veröffentlicht.Die Abstimmungs-Vorlage sieht vor, dass die Windvorrangflächen 5401 (Bad Homburg/Sandplacken/Elisabethenschneise) und 5701 (Friedrichsdorf/Saalburg) entfallen und somit dieser Taunuskamm frei bleibt von Industrieanlagen, die bis weit nach Frankfurt sichtbar gewesen wären. Die Windvorrangfläche 7805 Winterstein bleibt laut Abstimmungsvorlage bestehen, aber die geologische Sondersituation Taunusquarzit/Hermeskeilschichten im Zusammenhang mit Trinkwasserschutzgebieten wird als Merkmal explizit aufgeführt!  Die Vorrangflächen am Winterstein sind dann nur noch Vorranggebiete ohne Ausschlusswirkung. Das heißt, dass beispielsweise Trinkwasser Vorrang vor Windkraft hat). Mehr zum Thema

Windindustrie: Der Plan des Schreckens kommt zur Abstimmung

Winterstein (Friedberg, Ober-Mörlen, Rosbach, Wehrheim): Der Winterstein ist nach wie vor in der neuesten Standort-Planung für Windindustrieanlagen aufgeführt. Die meisten Flächen gehören den Anlieger-Kommunen, die sich inzwischen dem Albtraum Windräder auf dem Winterstein mehr und mehr widersetzen.

Zum Artikel in der Wetterauer Zeitung

BILD bringt es auf den Punkt: 7 harte Wahrheiten zum Öko-Wahnsinn.

Wir produzieren teuer subventionierten Grünstrom, den wir oft genug ins Ausland verscherbeln.

Wenn bei uns die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, brauchen wir Strom aus dem Ausland, auch aus Atomkraftwerken, die bei uns keiner mehr haben will.

ÖKO-WAHNSINN! Zum Artikel

Dieses Video sollten Sie sich ansehen: 9 Minuten über schwarz-grüne Naturzerstörung. Mit Priska Hinz von den Grünen.

Die schwarz-grüne Regierung in Hessen wird gern in den nächsten Jahren die Energiewende noch brutaler vorantreiben und bedankt sich ür die Zustimmung der Wähler. Sie setzt bei dem Vorhaben voll auf Windenergie, gern auch in geschützten Waldgebieten. Frontal 21 des ZDF zeigt am Beispiel Hessen, wie Wälder immer mehr zu Industriegebieten werden, negative Auswirkungen inklusive. Erleben Sie dabei auch die Hessische Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Priska Hinz (die Grünen). Die gelernte Erzieherin und  Sozialpädagogin beschwört darin den Tod der Wälder durch den Klimawandel, der mit der vorherigen Zerstörung der Wälder durch Windindustrie abgewendet werden soll. Das Ganze erinnert an die 80er-Jahre als das „Waldsterben“ durch die Medien geisterte.
9 Minuten zur Meinungsbildung

Der Öko-Populismus der Grünen

Im Streit über den Braunkohleabbau schwimmen ausgerechnet die Grünen auf der „Hambi“-Welle mit. Das könnte sich schon bald rächen. Ein Kommentar in der FAZ.
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, 2012 in einem „Welt“-Interview: „Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird.” Artikel über Hurra-Journalismus zur Energiewende 

Deutsche Energiepolitik:  Die Arroganz der Ahnungslosen

Niemand überblickt mehr das Projekt „Energiewende“, das nicht mehr ist als eine angefangene Stromwende. Jede Lobbygruppe bearbeitet ihren Sektor ohne Rücksicht auf die fundamentalen Zusammenhänge. Die Politik reagiert, indem sie am Monstergesetz EEG mal hier, mal da eine Schraube dreht und es immer weiter verschlimmbessert. Physik-Professor Sigismund Kobe von der TU Dresden bringt es auf den Punkt: „Die Energiewende hat nur einen einzigen Feind: die Unwissenheit über die physikalischen Gesetze, die ihr zugrunde liegen.“

Arroganz am Rande der Menschenverachtung und Ahnungslosigkeit über grundsätzliche naturgesetzliche Zusammenhänge zeigt eine Regierung, die ihre Aufgaben nicht erfüllt. Lesen Sie den ganzen Artikel von Frank Henning, Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung und als solcher lange in Kraftwerken eines Großkonzerns und seiner Rechtsvorgänger mit Stromproduktion befasst. Zum Artikel

Grüne Wahlwerbung in Hessen 2018: Allmacht- und Wohlfühlversprechen statt Fakten

Die Werbestrategen der Grünen hatten den Mund diesmal ganz besonders voll genommen:

„Das Klima von morgen wählen wir heute“

Die Parteiwerber suggerieren damit eine Macht des Menschen über die zukünftige Klimaentwicklung unserer Erde. Dazu ist nach Bekundung der grünen Ideologen nur die Stimmabgabe für ihre Partei notwendig. Wie das funktionieren soll, darüber wird nicht nachgedacht oder verschwiegen: Mit nur 0,0004712 Prozent ist Deutschland am CO2-Gehalt der Luft beteiligt, die die Erde umgibt. Und mit diesem winzigen Anteil begründet Deutschland eine Politik, die sich Klimaschutzpolitik nennt. Sinn dieser Art von „Werbung“ ist es, dem Wähler das edle Gefühl zu vermitteln, etwas Gutes für das Klima zu  tun, wenn sie die Grünen wählen. Nachdenken ist dann überflüssig. Die Grünen haben sich erfolgreich als Wohlfühlpartei etabliert und ehe sich die eingelullten Wähler versehen, werden ihnen Windindustrieanlagen vor die Tür gesetzt. Dann ist es zu spät, denn diese Großanlagen werden 20 Jahre und länger Natur und Landschaft zerstören, werden die Gesundheit eben dieser Wähler gefährden und deren riesige Betonfundamente werden sich als unzerstörbarer Klotz im nachbarlichen Boden verewigen.

Tarek Al-Wazir will die Zahl der Windräder in Hessen verdoppeln

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne)  kalkuliert damit, dass sich die Zahl der Windräder von 1105 bis zum Jahr 2050 etwa verdoppeln müsse, damit 100 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gewonnen werden kann. Wie Rheinland-Pfalz fordert Hessen Hilfe vom Bund, um mehr Windkraftanlagen errichten zu können.

Frage an Herrn Al-Wazir: 100% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien decken?  Woher kommt der Strom, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Dann könnten auch unbegrenzt viele Windkraftanlagen in Hessen keinen Strom liefern. Grüne Ideologie kennt kein Nachdenken über die Folgen ihrer Beglückungen.

Gegen Stimmen der Grünen: Noch ein Jahr keine Windräder am Winterstein. Was kommt danach?

Die vier Anliegerkommunen des Wintersteins sind sich einig: Sie wollen selbst entscheiden, wie das Naherholungsgebiet Winterstein künftig genutzt wird. Dafür hatten Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim vor zwei Jahren jeweils Veränderungssperren für das Areal beschlossen. Denn entgegen früherer Absprachen mit dem Bund waren damals sechs Windräder beantragt worden. Weil das Erstellen eines gemeinsamen Bebauungsplan noch dauert, haben die Rosbacher Stadtverordneten jetzt die Sperre verlängert, aber lediglich um ein Jahr.
Nicht einverstanden damit sind die Grünen. Ihr Vertreter im Rosbacher Stadtparlament Peter Scholz wies auf den dramatisch verlaufenden Klimawandel hin: »Wir alle haben es diesen Sommer hautnah zu spüren bekommen, wenn die Erde sich aufheizt. Deshalb müssen wir umso nötiger für den Ausbau erneuerbarer Energieträger sorgen. Auch auf dem Winterstein.« Nicht erläutert hat der Grüne allerdings, welchen Beitrag zur Klimaverbesserung die derzeit nahezu 30.000 Windräder in Deutschland tatsächlich leisten: Nämlich gar keinen. Deutschland ist am weltweiten CO2-Ausst0ß mit gerade einmal 2 Prozent beteiligt. China beispielsweise mit 28 Prozent und dort werden derzeit Hunderte von Kohlekraftwerken gebaut. Selbst wenn weitere 30.000 Windkraftanlagen in unser Land einbetoniert würden, könnte Deutschland die CO2-Bilanz der Erde nicht verbessern.

Klimaschutz: Niemand fliegt häufiger als die Grünen

Nun ist es amtlich: Bündnis 90/Die Grünen, zweitstärkste Partei in Bayern. Ein großer Teil des Wahlerfolgs ist auf das Thema Klimaschutz zurückzuführen. Das belegen die Statistiken. Doch wie groß ist die grüne Liebe zur Natur innerhalb der eigenen Partei? Ergebnisse einer Bürgerinitiative, mit denen Sie sicher nicht gerechnet haben: zum Artikel

Bundesrechnungshof: Bei der Energiewende droht Deutschland der endgültige Kontrollverlust

Viel hilft nicht unbedingt viel“: Der Bundesrechnungshof wirft der Politik ein katastrophales Management vor.
Eine Steuerung des Generationenprojekts findet praktisch nicht statt. Der Ressourcenverbrauch sei „beispiellos“.

Weiterlesen:https://amp.welt.de/wirtschaft/article181690102/Bundesrechnungshof-wirft-Regierung-Versagen-bei-Energiewende-vor.html

Mehr erfahren auch bei ntv unter: https://www.n-tv.de/politik/Rechnungshof-wirft-Altmaier-Versagen-vor-article20644923.html

unter: https://www.n-tv.de/der_tag/Rechnungshof-wirft-Altmaier-totales-Versagen-vor-article20644908.html

https://www.inar.de/deutschland-hat-die-hoechsten-strompreise-in-europa-dabei-erhalten-wir-von-wind-und-sonne-keine-rechnun

Grüne und Gefolgsleute wollen die Gesetze der Physik durch Ideologie ersetzen – auf Kosten unserer Gesellschaft

Mit jedem Kohle- und mit jedem Kernkraftwerk, das vom Netz genommen wird, vermindert sich die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung. Denn politische Kompromisse können die Gesetze der Physik nicht aushebeln.

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Schwarz-Grün einig in der Zerstörung hessischer Waldgebiete: Jetzt ist der Reinhardswald dran. Eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens.

Es ist ein märchenhafter Wald, knorrige jahrhundertealte Baumriesen, seltene Tierarten, sagenumwobene Burgen, so wie er in der Heimat der Gebrüder Grimm aussieht. Oder besser ausgesehen hat. Denn Grüne und CDU in Hessen wollen gerade den Reinhardswald zerstören, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens mit Lebensräumen für geschützte Arten. Genau dort sollen riesige Schneisen in die Wälder geschlagen und gewaltige Windparks gebaut werden.

Denn der Reinhardswald im Norden Hessens gilt leider auch als Top-Windstromzone. Das führte schon früh zu einer »Goldgräberstimmung«, wie der derzeitige Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel, Dr. Walter Lübcke, lobte. Lübcke ist oder besser war Windmüller und phantasierte einst sogar von einem Windstromland Nordhessen mit bis zu 1.000 Windrädern, die 150, 200 Meter hoch in den Himmel zwischen die Diemelsee und Rhön ragen.

In diesem märchenhaften Waldgebiet hat das Regierungspräsidium Kassel sieben Vorranggebiete für Windanlagen ausgewiesen. Auf denen sollen jeweils bis zu 20 Windräder gebaut werden, allesamt riesige Anlagen mit 150 bis 200 Metern Höhe, so ist garantiert, dass sie auf der Jagd nach dem letzten Lufthauch das Bild eines der schönsten Waldgebiete zerstören. Die Grünen waren ursprünglich angetreten, Natur und Landschaft zu schützen. Doch sie entpuppen sich immer mehr als diejenigen, die die Natur zerstören.

47.000 Stellungnahmen gingen ein – und flogen wohl direkt in die Papierkörbe. Geändert wurde nichts an dem wahnwitzigen Zerstörungsprogramm Nordhessens. Insgesamt sind 1.211 Windräder in Hessen zuletzt genehmigt worden. Vor allem das Regierungspräsidium Kassel beeilt sich, die schöne nordhessische Mittelgebirgslandschaft mit Windrädern zu zerstören.

Lesen Sie bitte den ganzen Artikel !

Grün gegen Grün: Wenn für Windräder Wald gerodet wird

Die schwarz-grüne Regierung in Hessen will die Energiewende vorantreiben und setzt dabei auf Windenergie. Auf zwei Prozent der Landesfläche sollen Windräder gebaut werden, vor allem auch in geschützten Waldgebieten.

Ein Großteil dieser sogenannten Windvorranggebiete befindet sich auf den Höhenlagen der hessischen Mittelgebirge, zum Beispiel im Reinhardswald oder Kaufunger Wald. Das sind Wälder mit zum Teil 800 Jahre alten Baumbeständen.

Natur- und Umweltschützer kritisieren dieses Vorgehen. Sie bemängeln zum Beispiel, dass der Schutz heimischer Greifvögel außer Acht gelassen werde. So findet etwa der Rotmilan in den nordhessischen Mittelgebirgen eigentlich einen idealen Lebensraum vor. Doch Windenergieanlagen sind für ihn oft tödlich. Vogelexperten befürchten, dass deutschlandweit jährlich um die 700 Rotmilane von Windrädern erschlagen werden. Das könne den Gesamtbestand des Greifvogels gefährden, warnen sie.

Die ZDF-Sendung Frontal 21 zeigt am Beispiel Hessen, wie Wälder immer mehr zu Industriegebieten werden, negative Auswirkungen inklusive.

Zum Video

Kriminelle Machenschaften der Windindustrie? - In die Falle einer Wildkamera ist ein mutmaßlicher Gutachter gegangen, der für die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau von Windkraftanlagen am Bastwald unweit der Mülldeponie in Schwalmtal verantwortlich sein soll. Auf mehreren Videos ist zu sehen, wie ein Mann mit einem Stock einen Habitatbaum im Windvorranggebiet am Bastwald abstreift. Dabei handelt es sich um eine illegale Vergrämungsmaßnahme, um den Bau von Windkraftanlagen in diesem Gebiet umzusetzen, und damit um einen Straftatbestand. Zum Artikel

Offener Brief zum Abschied von Prof. Hubert Weiger als Vorsitzendem des Bundes Naturschutz in Niederbayern.

Anlässlich der BN-Delegiertenkonferenz in Eichstätt am 28./29.4. 2018 haben Dr. Nikolai Ziegler, 1. Vorsitzender der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., Enoch Freiherr zu Guttenberg, Dirigent und Umweltschützer sowie Johannes Bradtka,  1. Vorsitzender Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. einen Abschiedsbrief an den scheidenden Prof. Weiger gerichtet – eine Abrechnung für den Verrat am ursprünglich aufgestellten Naturschutzgedanken.

Offener-Brief_VK-VLAB-an-Prof-Hubert-Weiger_2018 (1)

Die Energiewende: Politik und Geld gegen Heimat und Kultur. 

Aus Sorge um Ökologie und Kultur haben rund 100 Wissenschaftler schon 1998 das „Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland“ verabschiedet. Ihr Weckruf beginnt mit dem Satz: „Unser Land steht im Begriff, ein kostbares Gut zu verlieren.“ Der Ausbau der industriellen Windenergienutzung führe dazu, dass in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaften, ja ganze Regionen „industriell überformt“ würden.

2016 folgte der „Johannesberger Appell“. Wiederum unterzeichnet von 100 Wissenschaftlern aus Sorge um den Erhalt verbliebener Kulturlandschaften Deutschlands.

Waren zu Zeiten des Darmstädter Manifests 6.205 Windkraftanlagen in Betrieb, geht  Deutschland inzwischen stramm auf 30.000 Monsteranlagen zu. Unbeirrt von jeglichen Zweifeln wird genehmigt, genehmigt und noch einmal genehmigt, selbstverständlich auch gegen den Willen der betroffenen Bürger und Steuerzahler, die das alles finanzieren inklusive des Durchführungspersonals.

Höchste Zeit, dass sich in Politik und Wirtschaft die Erkenntnis durchsetzt, „dass Landschaften soziale und kulturelle Bedeutung haben, dass sich Bürger mit ihnen identifizieren, sie als Herkunftsort und Heimat ansehen, sich für sie einsetzen und bewahren wollen“.

Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland

Johannisberger Appell

Die Energiewende trifft ins romantische Herz,  FAZ

18 Jahre Energiewende – eine Bilanz

Das peinliche Zeugnis für die deutsche Energiewende

Von wegen Vorreiterrolle: Dass Deutschland die Energiewende allein nicht packt, hatte in den vergangenen Tagen bereits das Weltwirtschaftsforum (WEF) festgestellt. Auf einer Tagung im brasilianischen São Paulo stellte das Forum den ersten globalen Energiewende-Index vor. Für diesen Vergleichsindex hatte die Unternehmensberatung McKinsey & Company zusammen mit dem WEF den Status der Energiewende in 114 Ländern anhand von 40 Indikatoren ermittelt.

Das Ergebnis ist peinlich für diejenigen, die stets eine internationale Vorreiterrolle Deutschlands bei der Ökostrom-Transformation behauptet hatten, und niederschmetternd für jene, die das glaubten. Denn auf der Weltliste der besten Energiewende-Länder kommt Deutschland gerade einmal auf Platz 16. Selbst innerhalb Europas kommt die deutsche Energiewende noch nicht einmal unter die Top Ten.

Während sich das Deutschland auf Platz 16 blamiert, belegt Malaysia Platz 15,  Irland 14, Uruguay 13.   Platz 1 Schweden, 2 Norwegen und 3 die Schweiz.

Mehr Fakten über den „Erfolg“ der Energiewende in diesem Artikel

CDU, CSU, SPD: Koalitionsvertrag für Energiewende ohne Ende

Was bedeutet der Koalitionsvertrag der Großen Koalition für uns in Sachen Energiewende und Windkraft? Um es kurz zu machen – nichts Gutes! 

Koalitionsvertrag 2018: Text zu „Energie“ und „Klima“ hier lesen:  Energie_und_Klima

In der Präambel des Vertrages wird erst einmal dick aufgetragen:hlerischer Weise proklamiert: „Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt.“ Ferner soll „Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Energiewende“ bekommen.

Die beiden Sachkapitel „Energie“ und „Klima“ sind in erster Linie von wenig konkreten Absichtserklärungen geprägt, allerdings soll die Energiewende beschleunigt werden.

Von einer Bestandsaufnahme und Erfolgskontrolle der Energiewende keine Spur; dafür aber immer mehr und immer schneller vom Gleichen. Auch hier ein weiter so und kein Neuanfang!

Konkret ist geplant, dass es für Windkraft an Land in 2019 und 2020 Sonderausschreibungen von jeweils 2.000 MW geben soll, ebenso für Photovoltaik. Zusammen mit der Bundesratsinitiative, das Ausschreibungsvolumen im Jahr 2018 um 1.400 MW zu erhöhen, kommt es somit in den Jahren 2018 – 2020 zu einer Erhöhung des Ausschreibungsvolumens für Windkraft an Land von 8.400 MW auf 13.800 MW (+ 64%). Bei der Windkraftindustrie werden die Sektkorken knallen!

Eine weitere (noch nicht konkretisierte) bittere Pille für die süddeutschen Bundesländer ist, dass ein Mindestanteil (über alle Erzeugungsarten) für die Ausschreibungen südlich des Netzengpasses festlegt werden soll, also eine „Sonderausschreibungszone Süddeutschland“.

Mit der versprochenen „technologieoffenen und effizienten Klimapolitik“ hat dies wohl wenig zu tun.

Eine Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Politik, Wirtschaft, Umweltverbände, Gewerkschaften, Länder & Regionen) soll bis Ende 2018 ein Aktionsprogramm erarbeiten. Auf dieser Basis soll ein Klimaschutzgesetz verabschiedet werden, das dieKlimaschutzziele 2030 festschreibt (CO2-Reduktion 1990 – 2030: – 56% über alle Sektoren).

Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll bis 2030 auf 65% steigen. (Bisher 45% bis 2025 und 80% bis 2050). Da wird für die Windkraftindustrie sicherlich ein großer Batzen abfallen.

Einige konstruktive (aber ganz vage) Ansätze gibt es im Koalitionsvertrag aber auch:  So wird eine „stärkere Marktorientierung“ angestrebt. Nicht sehr überzeugend, wenn man die ersten zarten Ansätze von markwirtschaftlichen Komponenten im EEG, wie das Ausschreibungsverfahren, gerade wieder aushebelt. Mit etwas Phantasie könnten hierunter aber auch die Abschaffung des EEG und der Privilegierung gem. BauG fallen.

Ferner soll ein besserer Interessenausgleich mit dem Naturschutz- und Anwohneranliegen gewährleistet werden. Hier könnte man an den Mindestabstand von 10-H von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung denken.

Den Text hat uns die  Bürgerinitative „Pro-Schurwald“ zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

MDR-Sendung, „artour“, vom 2.3.2017

Die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung steht auf dem Spiel.

Je geringer der Anteil konventioneller Großkraftwerke an der Stromerzeugung, desto größer die Gefahr eines flächendeckenden Stromausfalls im Falle einer Störung. Und mit steigendem Anteil von Sonnen- und Windstrom steigt auch der Anspruch an die Resilienz des Systems, weil Pannen wahrscheinlicher werden.

Warum grüne Ideologie die Gesetze der Physik nicht ausschalten kann: Lesen Sie dazu den Beitrag des Astrophysikers Peter Heller.

Liebe Mitstreiter, liebe Mitstreiterinnen der BI-Winterstein, liebe Freunde und Unterstützer,

ein wichtiges Jahr für den Winterstein geht zu Ende. Das Ergebnis der Bundestagswahl spiegelt die Zerrissenheit wider, die auch die Energiepolitik in Deutschland hervorgerufen hat. Das mediale Hurra-Geschrei für Windkraft ohne Grenzen ist einem gemischten Chor gewichen. In die Jubelagitation, die die Zerstörung unserer Wälder und Kulturlandschaften jahrelang begleitete, mischen sich zunehmend kritische Stimmen in den Medien und in der Politik. Die FDP hat Wort gehalten und ist nicht eine unheilvolle Allianz mit den Grünen eingegangen.

Wenn auch die Jamaika-Irrfahrt abgebrochen wurde, von Entwarnung kann keine Rede sein. Eine Fortsetzung der Groko , die über Jahre hinweg das Parlament zum bloßen Abnicken längst intern beschlossener Entscheidungen degradierte, ist keine schöne Aussicht für das kommende Jahr. Wir von der BI-Winterstein werden wachsam sein und die Entwicklung verfolgen – in der Ausrichtung der Energiepolitik und ganz besonders für den Winterstein und unseren gesamten Taunus.

Ziel kann nur sein, unser Landschaftsbild, die Wälder und Höhenzüge zu verteidigen vor dem Zugriff eifernder Politiker und Windkraftprofiteure.

Wir danken allen Mitstreitern und Freunden, Frauen und Männern, die uns unterstützt haben und wünschen Euch / Ihnen ein gesundes, glückliches 2018.

Der verschwiegene Protest: Bürgerinitiativen gegen Windkraft-Irrsinn müssen endlich mehr Gehör finden. Egal, wer regiert!

Der Magdeburger Umweltökonom Joachim Weimann hält die Protestbewegung gegen Windenergie für politisch unterschätzt und die Gefahren der Windkraft in der Öffentlichkeit unzureichend wahrgenommen. Lesen Sie, was der Professor für Wirtschaftspolitik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über den Umgang von  Politik und Medien mit den Windkraft-Bürgerinitiativen zu sagen hat.
Zum Artike

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Gerichtsverhandlung Butzbach Bürger vs. Bürgermeister

Das Verwaltungsgericht hat nun die mündliche Verhandlung zur Gerichtsverhandlung in Sachen BÜRGERBEGEHREN/BÜRGERENTSCHEID des “Bündnisses für den Wald” Butzbach terminiert:

 

Donnerstag 19. Januar 2017
um 10.00 Uhr
Saal 103

VERWALTUNGSGERICHT, Marburgerstr. 4, 35390 Gießen

“Ein Bündnis für den Wald” ist das Aktionsbündnis aus BI Gegenwind im Taunus, dem gemeinnützigen Verein “Nauturpark Hochtaunus darf nicht sterben” e.V., dem HEIMATVEREIN HOCHWEISEL e.V. und den Oppositionsparteien UWG und FDP in Butzbach!

DIES IST EINE ÖFFENTLICHE SITZUNG!

Wir hoffen auf großes Interesse und viel Publikum, wenn die Rechtmäßigkeit der Unterschrift des Bürgermeisters, geleistet während der laufenden Stadtverordnetensitzung im Sommer vor einem Jahr, vom Gericht überprüft wird!

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Schachern um den Winterstein, 2. Kapitel

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Das Vorpreschen des Bundes für die Errichtung von 6 Windkraftanlagen auf dem Winterstein hat die Kommunen Friedberg, Ober-Mörlen, Rosbach und Wehrheim kalt erwischt.  „Es wurde ein Bauantrag für die Errichtung von sechs Windenergieanlagen im Bundesforst auf Friedberger und Rosbacher Gemarkung gestellt, ohne dass vorher eine Abstimmung mit den Städten und Gemeinden sowie dem Hessenforst stattfand“, so der Vorwurf.

Wie die Presse am 3. November 2016 berichtet, ließ die Antwort der Gemeinden denn nicht lange auf sich warten. Deren Gegenentwurf sieht vor, auf dem Winterstein ein Natur- und Erlebnisgebiet zu schaffen. Dazu sollen Bebauungspläne aufgestellt werden – versehen mit einer Veränderungssperre für das fragliche Gebiet,  was den Plänen des Bundesforstes einen Schlag versetzen könnte.

  • Biotope sollen geschaffen werden
  • Das Wegwandernetz wird ausgebaut
  • Errichtung eines Flowtrails für Mountainbiker
  • Freihaltezonen für den Schutz des Kulturerbes Limes und der Kapersburg
Schönere  Verpackung, gleicher Inhalt         

Wer nun glaubt, dass mit dem Vorschlag der Gemeinden, den Winterstein zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Naturschutz und Naherholung zu machen, auch die  Pläne für den Bau von Windkraftanlagen in dem herrlichen Waldgebiet  vom Tisch seien, der irrt leider gewaltig. Die Pläne der Kommunen sehen nach wie vor den Bau von riesigen Windindustrieanlagen in den Wäldern des Winterstein vor (allerdings zum finanziellen Vorteil der besorgten Kommunen).

Dieser Widerspruch macht erst einmal sprachlos: Folgt man der Idee der Kommunen sind die Windkraftanlagen des Bundes pfui, die Anlagen der Städte und Gemeinden dagegen hui, nämlich natur- und menschenfreundlich. Sozusagen Perlen eines neu zu schaffenden Erholungsgebietes und Aushängeschild für gelungenen Naturschutz.

Fast könnte man dabei vergessen, dass diese Anlagen auch 200 oder mehr Meter hoch in den Himmel ragen. Dass sie riesige Waldflächen für die WKA-Standorte und deren breiten Zubringerstraßen verschlingen. Dass sie mit Infraschall und Discolicht den Anwohnern in den angrenzenden Kommunen gesundheitlich  zusetzen. Dass sie Fledermäuse, Rotmilane und andere Waldbewohner schreddern. Dass sie oft Strom liefern, wenn er nicht gebraucht wird. Dass sie oft keinen Strom liefern, wenn er gebraucht wird. Dass sie daher nicht grundlastfähig sind. Dass sie eine Kulturlandschaft opfern für ein leeres Versprechen.

Auch wenn  die Kommunen eine schönere Verpackung anbieten, der Inhalt wird dadurch nicht besser.

Für die BI-Winterstein sind daher beide Versionen der Naturzerstörung unannehmbar.

Die Presse zum Thema:

Grüne machen sich weiter stark für Windindustrie auf dem Winterstein

Auch wenn sie bei den Kommunalwahlen deutlich Stimmen eingebüßt haben und immer mehr Bürger  Windindustrie in Waldgebieten ablehnen: Die Grünen machen sich unbeirrbar stark für Naturzerstörung durch Windkraftanlagen. Sie unterstützen vehement das Vorhaben,  gigantische Windkraftanlagen mitten in den Wald des Winterstein-Höhenzuges einzubetonieren.
Frankfurter Rundschau 11.11.2016

Ringen um die Lufthoheit

Kommunen klagen, Pläne zum Bau von Windrädern am Winterstein seien mit ihnen nicht abgestimmt. Sie reagieren mit einem gemeinsamen Bebauungsplan für das Naherholungsgebiet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2016

Vier Kommunen behaupten ihr Planungsrecht

„Durch die nicht abgestimmte Errichtung eines Windparks durch den Bundesforst werden Fakten zulasten der Naherholungsfunktion des einem Naturpark ähnlichen Wintersteins geschaffen.“
Usinger Anzeiger, 3.11.2016

Vorstoß gegen Windrad-Alleingang:
Natur- und Erholungsgebiet schaffen

Dass der Bundesforst am Winterstein sechs Windräder im Alleingang errichten will, hat die betroffenen Kommunen überrascht, verärgert – und vereint. Nun gibt es einen gemeinsamen Vorstoß – der noch weiter polarisieren könnte.
zur FNP vom 3.11.2016

Unser Artikel vom 6.9.2016:

Schachern um den Winterstein

Stürmische Zeiten kündigen sich für den Winterstein an. Gleich von zwei Seiten her wird Natur und Landschaftsbild des Ost-Taunus attackiert: Anfang Juni präsentierten die Regionalplaner ihren Entwurf für die sogenannte 2. Offenlage. Darin wird deutlich gemacht, den Winterstein trotz Naturparkstatus als Standort für Großanlagen der Windkraftindustrie freizugeben. Die im 1. Entwurf geplante Windvorrangfläche auf dem Winterstein wird dabei nicht nur deutlich größer, sondern erheblich in Richtung Wehrheim – insbesondere Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal – verschoben.

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Der 108 Meter hohe Telekom-Turm. Auf unserem Bild noch ohne die geplanten sechs mehr als doppelt so hohen Windkrafttürme (229 Meter!) in der Nachbarschaft.
Investoren im Höhenrausch

Dass der naturbelassene Anblick des bisher vom Zugriff der Windkraftindustrie verschonten Winterstein noch mehr Begehrlichkeiten wecken würde, ist denn auch kein Wunder. So stellte am 29. August 2016 eine Koblenzer Firma den Antrag beim Regierungspräsidium in Darmstadt, sechs Windindustrieanlagen auf Flächen des Bundesforstes auf dem Winterstein zu errichten. Vier Anlagen auf Ockstädter Gebiet und zwei auf Rosbacher Gemarkung. Um gleich ordentlich zur Sache zu kommen, planen die Investoren Industriebauten mit einer Rekordhöhe von 229,5 Metern, die mitten in den Wald gepflanzt werden sollen. Das ist Spitze in Sachen Windkraft und wird den bisher dominanten Fernmeldeturm auf dem Steinkopf mit seinen 105 Metern mickrig aussehen lassen.

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Da der „Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) zum Regionalen Flächennutzungsplan“ noch nicht beschlossen ist, sieht die aktuelle Rechtslage immer noch vor, dass jeder Investor einen Bauantrag für eine Windkraftanlage stellen kann. Im Falle Winterstein hat sich jetzt der Koblenzer Investor erst einmal die Pole-Position im Rennen um Windkraftprofite geholt. So könnte es sein, dass die Gemeinden mit ihren Windideen nicht mehr zum Zuge kommen, da die Windvorrangflächen, auf denen ihre Pläne aufbauen, bislang nur auf dem Papier existieren.

Angst ums Geschäft

Die Planungen der Investoren kommen den Anrainerkommunen Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim ungelegen, weil Pachtzahlungen der Bund und nicht die Gemeinden einstreichen würde. Schließlich haben die Kommunen vor, selbst Kasse zu machen. Wenn man die Stellungnahmen der Gemeinden von Friedberg bis Wehrheim zum „Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Windvorranggebiet (7800) Winterstein einmal studiert, finden sich dort Vorschläge, das angedachte Vorranggebiet Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal vorrücken zu lassen, vermutlich um einem befürchteten Veto der Flugsicherung vorzubeugen. Die gewünschte Neuausrichtung gen West sollte dabei möglichst nahe an das Hindernis Weltkulturerbe Limes heranreichen, um den Flächenbedarf von Windkraftinvestoren problemlos bedienen zu können. Dass dabei die Gemeinde Wehrheim in Kauf nimmt, den eigenen Bürgern in Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal die Giganten vor die Tür zu setzen, ist schlichtweg ein Skandal. Für ein paar Euros, die der Deal bringen kann, wird Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner aufs Spiel gesetzt.

Gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung

In der Stellungnahme der Gemeinde Wehrheim zur Ausweisung der Windvorrangfläche Winterstein heißt es fordernd: „Der Abstand zum Weltkulturerbe Limes ist auf das Mindestmaß von 1.000 m oder weniger zu beschränken“. Die Stellungnehmer aus Friedberg werden noch deutlicher: „Der RV wird beauftragt zu prüfen, ob eine Verschiebung des Vorranggebietes in Richtung Westen unter Verringerung der Abstandsflächen zum Limes möglich ist…“ Diesen Stellungnahmen wurde nur allzu gern gefolgt und so präsentieren die Planer nunmehr einen Mindestabstand von sage und schreibe gerademal 200 Metern zum Weltkulturerbe Limes. Wenn diese unüberbietbare Geringschätzung nicht auf Widerstand stößt, werden die Industriegiganten am Limes in Beton gegossen und prägen fortan das bislang beschauliche Ortsbild von Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal mit dem Charme industrieller Großanlagen und nächtlich blinkender Discobeleuchtung.

Es ist festzustellen: Für mögliche Pachteinnahmen liefern die Gemeindevertreter von Wehrheim die eigenen Bürger und Bürgerinnen in Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal dem Treiben der Windkraftindustrie aus und das vor dem Hintergrund einer sowieso längst gescheiterten Energiereform, deren Kosten ins Uferlose gehen.

Die Bürger zahlen die Zeche

Die geschädigten Bewohner müssen für diese Dreistigkeit auch noch aufkommen:

  1. Mit ständig steigenden Stromkosten (ein Ende ist nicht abzusehen)
  2. Mit dem erheblichen Verlust ihrer Immobilienwerte
Windkraftanlagen beschädigen Immobilienwerte

Die Bürgerinitiative N.o.W.! Naturpark ohne Windräder in Neu-Anspach hat zu diesem Thema die Angaben eines überregional tätigen Immobilienunternehmens aufgeführt. Danach kann grundsätzlich gesagt werden, dass Objekte in direkter Nachbarschaft von überdimensional großen Industrieanlagen nicht mehr als hochwertig gelten. Es werden – so die Studie – insbesondere Einfamilienhäuser der mittleren und gehobenen Preisklasse im Wert massiv reduziert.

Mögliche Wertverluste variieren demnach je nach Entfernung zur Windkraftanlage. So ist bei einer Entfernung des Eigenheimes von 2 Kilometern zur Windkraftanlage mit 30 bis 50% Wertverlust zu rechnen. Bei 5 Kilometern sind es 10 bis 25% und bei 10 Kilometern 5 bis 10 %.

Die zu erwartenden Wertverluste der Wehrheimer Eigenheimbesitzer dürften nach dieser Rechnung in die Millionen gehen. Die „Gewinne“ der Gemeinde aus Pachteinnahmen werden dagegen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein verpuffen.

Artikel zum Thema von Prof. Dr. Michael Elicker,  Staatsrechtslehrer an der Universität des Saarlandes und Rechtsanwalt in Luxemburg:
Großwindanlagen: Entschädigungslose Enteignung des Häuslebauers

Gemeinsam sind wir stark: Bürgerinteressen bündeln

Es ist daher im Interesse aller Bürger von Wehrheim und aller anderen Anrainergemeinden rund um den Winterstein diese fatale Entwicklung zu stoppen. Dazu ist vor allem ein gemeinsames Auftreten der betroffenen Menschen notwendig. Es darf nicht dazu kommen, dass die Standortfrage für Windindustrie in den Wäldern des Winterstein dazu benutzt wird, Unfrieden zu säen. Ob die von der Politik so gewünschten Windgiganten näher Richtung Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen oder Wehrheim platziert werden sollen, darf nicht als Mittel zur Spaltung der Bevölkerung rund um den Winterstein dienen.

Das im Juni 2016 präsentierte Vorranggebiet Winterstein:

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Rot umrandetes Gebiet: Die 2014 ausgewiesene Vorrangfläche Winterstein.
Rot / Blau schraffiert: Die Anfang Juni 2016 veröffentlichte, überarbeitete Vorrangfläche Winterstein: Größer und stark Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal verschoben.
Blau schraffiert: Der Teil, der neu vorgestellten Vorrangfläche, der evtl. durch die Flugsicherung abgelehnt werden kann.
Rot schraffiert: Der Teil der neu vorgestellten Vorrangfläche, der nicht von der Flugsicherung mit einem Veto belegt werden kann.

Still und leise:

Die Koblenzer Futura Holding AG informiert die Kommunen nicht über ihre Windkraft-Vorhaben auf dem Winterstein.

„Wir waren schon überrascht“, so der Friedberger Bürgermeister Michael Keller (SPD) und spricht damit auch für seinen Rosbacher Amtskollegen Thomas Alber (parteilos) über den überraschenden, mit den Kommunen nicht abgesprochenen Antrag der Koblenzer zur Errichtung von sechs Windkraftalagen auf dem Winterstein.
Die Frankfurter Rundschau berichtet.

Quelle: Grafik vom Regionalverband FrankfurtRheinMain
Fotomontage Fernmeldeturm auf dem Steinkopf mit WKA: A. Funke

 

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