Jamaika: Windindustrie in Wäldern nicht verhandelbar

Kubicki will Jamaika. Um jeden Preis?

Kubicki geht auf Kuschelkurs zu den Grünen, während Lindner die Wahlaussagen seiner Partei hochhält. Wie geht es weiter mit der FDP?  Die Wähler haben die FDP wegen den Positionen gewählt, die sie im Wahlkampf vertreten hat. Wenn Kubicki auf die Positionen der Grünen einschwenkt bzw. sich bei diesen anbiedert, dann verspielt er das Vertrauen, mit dem Wähler der FDP eine zweite Chance gegeben haben. Eine dritte Chance werden sie ihr bestimmt nicht geben. Dem hat die BI-Winterstein nichts hinzuzufügen.
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Setzt Nordrhein-Westfalen schon ein Zeichen?  Die Landesregierung (inkl. FDP) hält nicht, was sie versprochen hat!

Der vorliegende Entwurf zur Änderung des Windenergieerlasses in NRW ist nicht geeignet, um beim Ausbau der Windenergie einen „angemessenen Anwohner-, Natur- und Umweltschutz sicherzustellen“.

Darüber hinaus setzt er bei weitem nicht die angekündigten Koalitionsvereinbarungen um.

„Was Kommunen und Fachbehörden, aber auch Planern als Hilfestellung dienen und für mehr Rechtssicherheit sorgen soll, ist aus Sicht der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie des Naturschutzes keine Verbesserung. Der vorliegende Entwurf leistet keinen effektiven Beitrag, die vielfältigen Konflikte durch den Ausbau der Windkraft nachhaltig zu entschärfen. Eher ist er eine Mogelpackung“, kritisieren Harry Neumann, Landesvorsitzender und Dipl.-Biologin Jasmina Stahmer, Naturschutzreferentin der Naturschutzinitiative e.V. (NI).
Lesen Sie bitte den Kommentar der Naturschutz-Initiative

Jamaika – Ein Schierlingbecher für die FDP?
Kann die FDP in einer Koalition mit den Grünen überleben?

Auf ihrem 68. Ordentlichen Bundesparteitag im April 2017 beschloss die FDP

  • die Abschaffung des EEG
  • die Abschaffung des § 35 Abs. 5 BauGB
  • die rechtsverbindliche Umsetzung des Helgoländer Papiers (Vogelschutz)
  • die Einführung der 10xH Abstandsregel

Auch eine Erklärung von Christian Lindner aus dem Jahr 2014 lässt eigentlich keinen Zweifel zu, dass es die FDP mit einer Umkehr der Energiepolitik ehrlich meint.

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Rote Linie für die FDP.

Die FDP in der Bundestagswahl stärken, um eine Fortsetzung der Großen Koalition mitsamt deren grünen Vorbeter zu verhindern, mit diesem Vorsatz sind viele Gegner und Opfer der Windkraftindustrie am 24. September an die Wahlurnen gegangen.

Heute wissen wir: Die Groko ist zerbrochen, SPD und CDU abgestraft, die AfD der große Gewinner. Zweiter Sieger die FDP mit Christian Lindner an der Spitze. Die Grünen haben ihr Ziel, ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen, klar verfehlt. Die Linke konnte sich in etwa halten.

Was bringt das Ergebnis für uns, für die Gegner von zerstörerischer Windkraftindustrie in Naturparks, Wäldern und Kulturlandschaften?

Als nächstes wird Frau Merkel versuchen, eine halbwegs funktionierende Jamaika-Koalition zu schmieden. Also CDU/CSU mit FDP und Grünen in die gemeinsame Regierungsverantwortung zu manövrieren.

Zu diesem Vorhaben müssen alle Gegner von Windkraftindustrie bei uns im Taunus, rund um den Winterstein und überall in Deutschland sehr hellhörig werden.

Denn: Die FDP ist in der Pflicht! Dass Windkraftindustrie in Waldgebieten nichts verloren hat, gehört zu den Kernaussagen der FDP-Wahlwerbung.

Erinnert sei dabei ganz besonders an die engagierten Auftritte von Rene Rock, dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, der ein Stopp der ideologisch angetriebenen Energiepolitik einfordert.

Wenn jetzt die Presse berichtet, dass FDP und Grüne sich nicht in eine Jamaika-Koalition zwingen lassen und ihre roten Linien ziehen, dann sei  gesagt: Eine ganz dicke rote Linie muss die FDP ziehen, wenn es um die Energiepolitik der nächsten Regierung in Berlin geht. Windräder in Waldgebieten, in Naturparks, in menschenverachtender Nähe zu Wohngebieten, das geht gar nicht.  An dieser Frage wird die FDP gemessen werden von den mittlerweile über 1.000 Bürgerinitiativen gegen zerstörerische Windkraftpolitik  in Deutschland.

Wir von der BI-Winterstein werden die Entwicklung in dieser Frage genauestens beobachten und berichten, wie der Wählerauftrag an die FDP in den Koalitionsverhandlungen und möglichweise danach umgesetzt wird. Auch im Hinblick auf die hessische Landtagswahl im nächsten Jahr.

 

Dank an alle, die geholfen haben, unsere Flyer und Poster zur Wahl 2017 zu verteilen.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Die Wahl zum 20. Hessischen Landtag wird voraussichtlich Ende 2018 stattfinden.

 

Nachrichten-Archiv:

Hunderte Einsprüche gegen Windvorrangfläche 7805

Gut 300 Einsprüche aus der Bevölkerung hat die BI-Winterstein pünktlich gegen die geplante Ausweisung von Windkraftflächen auf dem Winterstein und Süßeberg beim Regionalverband FrankfurtRheinMain eingereicht. Wie zu vernehmen ist, haben sehr viele Bürger und Bürgerinnen ihre Einspruchsschreiben direkt an den Regionalverband geschickt oder per e-Mail versandt.
mehr dazu im Usinger Anzeiger

Die Texte der versandten Einsprüche:Eingaben_KOMPLETT_ 7805

Eingabe_Landschaftsbild_7805

Eingabe_Limes_7805

Eingabe_Tourismus_7805

Eingabe_Fauna_7805

Eingabe_Wasser_7805

Eingabe_Waldkindergarten_7805

Eingabe_Immobilien_7805

Eingabe_Infraschall_7805

Aktueller Flächensteckbrief Winterstein 7805:

Werfen Sie einen weiteren Blick auf die Windvorrangfläche 7805 (Winterstein). Und  beachten Sie dabei, dass es durchaus möglich ist, dass auch die blau schraffierten Gebiete oder Teile davon für den Bau von Windkraftanlagen freigegeben werden. Ein endgültiger Entscheid zu den Anforderungen der Flugsicherung ist nicht in Sicht!

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Feldberginitiative und N.o.W. reichen Stellungnahme zur Windkraft-Regionalplanung ein.  Notfalls Klage!

Die Feldberginitiative e.V. und die interkommunale Bürgerinitiative N.o.W. haben gestern ihre erste Stellungnahme zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) an den Regionalverband FrankfurtRheinMain übermitteilt. Diese betrifft das Thema Limes. Die vorgeschlagenen Vorranggebiete Sandplacken/Elisabethenschneise (5401) und Winterstein/Kapersburg (7805), die die Vorrangfläche an der Saalburg (5701) flankieren, reichen jeweils bis 200 Meter an das Welterbe „Obergermanisch-Raetischer Limes“ heran. Die BI-Winterstein unterstützt dieses Engagement und führt diesen Umstand in dem vorgeschlagenen Einspruchstext hin.

Der Usinger Anzeiger berichtet

Einigkeit am Winterstein: Gemeinsamer Einspruch gegen Vorrangfläche.

Die vier Winterstein-Anrainerkommunen, Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim, haben eine gemeinsame Stellungnahme gegen das Vorranggebiet auf dem Winterstein verfasst.

Lesen Sie dazu die Wetterauer Zeitung

Wehrheim sagt Nein zur Industrialisierung des Waldes

Abstimmung der Wehrheimer Gemeindevertretung 23.6.2017:
 
Windvorrangfläche Nr. 7805 "Winterstein": Abgelehnt gegen die Stimmen von SPD und Grünen.

Windvorrangfläche Nr. 6601 "Süßeberg": Abgelehnt mit den Stimmen aller Parteien.

So einen Besucherandrang hat wohl noch keine Sitzung der Gemeindevertretung von Wehrheim gesehen. Tische und Stühle mussten herangekarrt werden, um das übliche Mobiliar für Gäste aufzumöbeln. Im stickig-heißen Sitzungssaal des Wehrheimer Bürgerhauses waren erst einmal 14 Tagespunkte abzuarbeiten,  ehe die Abstimmung über Pro oder Contra Windkraft auf dem Winterstein und Süßeberg an der Reihe war. Unter großer Anteilnahme der Besucher trugen Vertreter der Fraktionen dazu ihre Standpunkte vor. Auf der einen Seite CDU und FDP gegen Windkraft auf dem Winterstein und Süßeberg. Auf der anderen Seite erwartungsgemäß SPD und Grüne mit JA für Windkraftanlagen auf dem Winterstein und Nein gegen die Ausweisung von Windenergieflächen im Bereich  Süßeberg.  Die Stimmenverhältnisse im Wehrheimer Parlament (Sitze: CDU 14, SPD 8, Grüne 5, FDP 4) sorgten schließlich dafür, dass die Gemeindevertreter von  Wehrheim sich mehrheitlich gegen die Ausweisung von Windvorrangflächen auf dem Winterstein und Süßeberg aussprachen. Ganz so wie in den Nachbarkommunen Bad Homburg, Friedrichsdorf, Friedberg und Rosbach,  wo einer rücksichtslosen  Windindustrie auch die rote Karte gezeigt wird.

Aber aufgepasst: Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen. Am langen Hebel sitzen die Energiewender in Berlin und Wiesbaden. Und beim Regierungspräsidium in Darmstadt, das nahezu alle Einwendungen nach der 1. Offenlegung abgeschmettert hat.

Letztlich kann nur die Bundestagswahl im September und die Landtagswahl in Hessen Ende 2018 ein sinnvolles Überdenken der Energiepolitik bewirken.

Vorlage Gemeindevertretung zur Abstimmung

Zusammensetzung der Gemeindevertretung Wehrheim nach der Kommunalwahl am 6.3.2016

Auch das Friedberger Parlament lehnt Windindustrie auf dem Winterstein ab!

Der Magistrat hat sich wie nahezu alle Taunusgemeinden für eine Freihaltung des Taunus von Windrädern ausgesprochen. Die Magistratsmitglieder beschlossen, den »Sachlichen Teilplan erneuerbare Energien« hinsichtlich des Vorranggebietes »7805 Winterstein« abzulehnen und einem Vorranggebiet in Bruchenbrücken zuzustimmen. Dieser Beschlussvorlage hat die Stadtverordnetenversammlung nun mehrheitlich zugestimmt.

Lesen Sie die Wetterauer Zeitung zum Thema

SPD in Wehrheim will Windindustrie auf dem Winterstein

Wie die Wehrheimer SPD mit berechtigten Sorgen und Fragen der Bevölkerung zum Thema Windkraftanlagen auf dem Winterstein umzugehen gedenkt,  hat deren Fraktionsvorsitzender Kuno Leist  lautstark von sich gegeben:  In einem Zeitungsartikel des Usinger Anzeiger vom 20.6.2017  beschimpft der Genosse die FDP wenig originell als „Wendehälse“ und die CDU noch aufgebrachter als „dreifache Wendehälse“. Grund für den harschen Tadel sind die Pläne der FDP und CDU, am 23. Juni in der Gemeindevertretung gegen Windkraftindustrie auf dem Winterstein zu stimmen.

Aber hallo: Ist es nicht Ausdruck gelebter Demokratie, dass die von Leist beschimpften Parteien dereinst für Windkraft in den Wäldern des Osttaunus gestimmt haben und nun trotzdem den Mut haben, neue Wege der Meinungsbildung zu gehen und abzuwägen zwischen Nutzen und Schaden für Natur und Bevölkerung durch den Bau von Windenergieanlagen mitten im Naturpark Taunus?

Im selben Artikel kommt der  SPD-Gefolgsmann erkenntnisreich zu der Schlussfolgerung, dass die Begeisterung der Bevölkerung für Windenergiegewinnung vor der Haustür abnimmt. Da ist etwas Wahres dran, denn je mehr man sich mit der sogenannten Energiewende befasst, desto deutlicher treten die Schwachstellen dieses ideologielastigen Programms zutage. Von den milliardenschweren Kosten, die den damit beglückten Bürgern aufgedrückt werden, ganz zu schweigen.

Aus Angst  vor den kommenden Wahlen, so SPD-Mann Leist, ließe sich die CDU auf diesen vermeintlichen Bürgerwillen ein. Neben der Frage, ob nicht gerade die SPD vor allen möglichen Wahlen Angst haben muss (trotz des Großpolitikers Schulz), gilt auch die Feststellung, dass es ein Zeichen von Mut und Aufrichtigkeit sein kann, wenn Männer und Frauen einer Partei sich die Freiheit herausnehmen, ihre Meinung zu ändern. „Die Partei hat immer recht“ gehört der Geschichte an.

Wenn dann der SPD-Fraktionsvorsitzende in dem Zeitungsartikel auch noch auf die Bürgerinitiativen schimpft, sei`s drum: geschenkt. Nur so viel dazu: Die Leute von den Bürgerinitiativen wissen, wovon sie reden.

Usinger Anzeiger,  „SPD hält an Winterstein fest“

Wenig Wind am Winterstein  

Der Diplom-Informatiker Hubertus Feindler hat eine Windmessung für den Bereich Winterstein durchgeführt. Seine Ergebnisse zeigen,  viel "Windernte" ist hier nicht zu erwarten. Lesen Sie den Bericht hier.

Info-Abend der BI-Winterstein:  Danke an die Gäste und die Referenten: Ihr wart großartig!

16.6.2017: Im mit gut 100 Personen voll besetzten Saal des Bürgerhaus Friedrichsthal informierten sich die interessierten Gäste aus dem ganzen Usinger Land zum Thema Windkraft auf dem Winterstein und zu „Gesundheitsgefahren durch Infraschall“. Nach einer kurzen Begrüßung durch die BI-Initiatoren Rudolf Bauer und Andreas Funke präsentierte der Friedrichsthaler Mitstreiter der Bürgerinitiative Andreas Schulz sachlich und informativ einen Überblick zum TPEE (Teilplan Erneuerbare Energien Südhessen) sowie zur Windvorrangfläche 7805 Winterstein. Insbesondere setzte sich der Referent mit den Details der in unmittelbarer Nähe zu den Ortsteilen Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal liegenden geplanten Windvorrangfläche 7805 „Winterstein“ auseinander. Dabei kamen auch wichtige und aktuelle Sachverhalte der Kommunalpolitik zur Sprache.
Großen Raum nahm die Beantwortung von Fragen der Bürger ein, außerdem wurden eine Reihe von Aspekten der Planung des Regierungspräsidiums
Darmstadt kritisch hinterfragt.

Die lebhafte und engagierte Teilnahme der Besucher machen deutlich, wie groß der Informationsbedarf und -wunsch zu dem Thema ist.

Nach einer kleinen Pause referierte Dipl.-Ing. Bernd Töpperwien, Vorstandsmitglied der b-now in Neu-Anspach,  anschaulich und eindringlich das wenig erfreuliche Thema „Gesundheitsgefahren durch Infraschall“. Dabei machte er deutlich, wie Politik, Wirtschaft und deren Lobbyisten im Interesse eines fast zwanghaften Vorwärtstreibens von Energiewende-Phantasien die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel setzen.
Mehr zum Thema „Infraschall“

Der informative Vortrag von A. Schulz zum Thema TPEE und Windvorrangfläche 7805 steht hier als PDF-Datei zum Download bereit   Vortrag_16.06.2017_Wehrheim-Friedrichsthal

Nach dem „Sturm der Entrüstung: Gemeindevorstand von Wehrheim votiert jetzt gegen Windkraft auf dem Winterstein

Die FDP-Wehrheim lud am 23.5.2017 ein zum Informationsabend im Bürgerhaus Wehrheim unter dem Motto “ Die Windkraft rückt näher“. Schon vor Beginn war der gemietete Raum total überfüllt, Stühle wurden geschleppt, Tische nach draußen getragen – und schließlich hörten dicht gedrängt  zwischen 130 und 150 Leute dem Bürgermeister von Steinbach Dr. Stefan Naas (FDP) zum Thema Windkraft zu.  Für die Wehrheimer Teilfläche Süßeberg überbrachte Naas eine beruhigende Nachricht: „Wenn die Fläche in Gemeindeeigentum ist, brauchen Sie nur ein Parlament, das richtig abstimmt. Dann kann da keiner Anlagen bauen.“ Beim Winterstein, wo neben gemeindlichen Flächen auch der Bundesforst das Sagen hat, sind ganz andere Bedingungen gegeben. „Da wird es nach Inkrafttreten des Plans schwerer, geplante Anlagen zu verhindern.“ Deswegen, fordert Dr. Naas – ganz im Sinne der BI-Winterstein und der N.o.W.! – sollten sich die Bürger zusammentun und selbst nach fundierten und fachlich anerkannten Gründen suchen, warum sich ein bestimmter Standort nicht eignet.
Zum Zeitungsartikel Taunus-Zeitung „Sturm der Entrüstung“

Der Paukenschlag

Schon ein Tag später dann der Paukenschlag im Gemeindevorstand Wehrheim, die Taunus-Zeitung berichtet darüber: „Das Gremium hat sich bei seiner Sitzung am Mittwochabend mehrheitlich nicht nur dazu entschlossen, beim Parlament dafür zu werben, die Vorrangfläche Süßeberg abzulehnen – auch der Winterstein soll als Standort für Windräder nicht mehr länger gewünscht sein.“ Und die Zeitung fährt fort: „Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) bestätigte auf Nachfrage: „Wir werden bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung Ende Juni eine entsprechende Vorlage einbringen, die vorsieht, beide geplanten Vorrangfächen abzulehnen.““ Zum Zeitungsartikel „Paukenschlag“

Die Taunus-Zeitung informiert überdies auch zum neuen Termin am 14.7.2017 als Abgabefrist dür die Stellungnahmen bzw. Einsprüche gegen Windvorrangflächen rund um den Winterstein.
Taunus-Zeitung: Neue Abgabefrist 14.7.2017

Termin verlängert: Ihr Einspruch gegen Windkraft auf dem Winterstein muss bis zum
14. Juli 2017 beim Regionalverband eintreffen!

Die Frist für Ihren Einspruch beim Regionalverband FrankfurtRheinMain gegen die Windvorrangflächen rund um Wehrheim ist vom 02.6.2017 auf den 14.7.2017 verlängert worden. Grund hierfür ist ein Verfahrensfehler bei der Offenlegung in Offenbach.

Textvorlagen für Ihren Einspruch

Nachdem 2014 der 1. Teilentwurf  beim sogenannten Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien schon den Protest vieler Tausend Bürger und Bürgerinnen ausgelöst hat, haben die grünen Planer im nun vorliegenden 2. Entwurf in vielen Fällen noch eine ordentliche Schippe draufgelegt.

Auf Anregung und mit Zustimmung des Wehrheimer Bürgermeisters Sommer wird in dem neuen Entwurf das Windvorranggebiet auf dem Winterstein noch einmal gewaltig vergrößert und rückt den Bürgern von Wehrheim und insbesondere der Ortsteile Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal quasi in die Vorgärten.

Mit allerlei Finesse haben die grünen Planer dabei sogar erreicht, den geplanten Mindestabstand zum Weltkulturerbe Limes von 1.000 auf 200 Meter drastisch zu verkleinern. Eine kulturverachtende  Maßnahme, der auch von der  Gemeindevertretung von Wehrheim mit den Stimmen der CDU, SPD und den Grünen zugestimmt wurde. Ziel war es, die Windvorrangfläche möglichst weiträumig auf das Gemeindegebiet auszudehnen, um bei möglichen Windkraftprofiten, die aus dem  Naturpark herauszuholen sind,  die Hand aufhalten zu können.

Damit aber nicht genug:

Die grünen Planer holen in unserer Nachbarschaft zum Rundumschlag aus, um eine verfehlte Energiepolitik für Jahrzehnte mit bis zu über 230 Meter hohen Industrieanlagen im Taunus zu zementieren. So sind Vorrangflächen geplant auf dem Süßeberg in Wehrheim, auf dem Gebiet von Bad Homburg und Friedrichsdorf. Im schlimmsten Fall wird das Apfeldorf zum Schauplatz einer wild gewordenen Energiewende.

Ihr Einspruch gegen die Pläne auf dem Winterstein ist dringend gefragt!
Entweder selbst texten oder unsere Einspruch-Vorlagen ausdrucken und versenden:

Textvorlagen für Ihren Einspruch (Vorrangfläche 7805 Winterstein)

In verschiedenen Medien wird die Rechts-Auffassung vorgetragen, dass nur, wer eine Stellungnahme/Einspruch abgibt, später Klage erheben kann wegen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schäden, Wertverlusten von Immobilien usw.!

Übrigens Herr Bürgermeister Sommer (CDU):

Ihre CDU in Bad Homburg und Friedrichsdorf lehnt die zerstörerischen Windkraftpläne der grünen Planer ab, „da sie einen massiven Eingriff in die Natur und eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes bedeuten würden.“ Danke, dass Sie sich dem inzwischen anschließen. Stellungnahme der CDU Bad Homburg

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Erläuterungen zur Grafik:

Rot umrandetes Gebiet (rote Linienführung im blau schraffierten Bereich): Die 2014 ausgewiesene Vorrangfläche Winterstein.
Rot / Blau schraffiert: Die Anfang Juni 2016 veröffentlichte, überarbeitete Vorrangfläche Winterstein: Größer und stark Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal verschoben.
Blau schraffiert: Der Teil, der neu vorgestellten Vorrangfläche, der evtl. durch die Flugsicherung abgelehnt werden kann. Darauf ist aber keineswegs Verlass!
Rot schraffiert: Der Teil der neu vorgestellten Vorrangfläche, der nicht von der Flugsicherung mit einem Veto belegt werden kann.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns weiter!

Leider befinden wir als Bürgerinitiative nicht in der komfortablen Situation der Windindustrie-Planer in den Ämtern und  Behörden, deren Arbeit (die sich gegen unsere Interessen richtet) mit unseren Steuergeldern bezahlt wird.

Wir arbeiten umsonst und müssen alle Kosten selber tragen. Sei es der Druck von Flyern, sei es die Publizierung und Herstellung unseres Internetauftritts. Seien es Büromaterial und Fahrtkosten.

Darum freuen wir uns sehr über jede Spende. Jeder Betrag hilft weiter, die Zerstörung von Natur und Landschaft des Winterstein zu verhindern.  Zur Spendenseite

Falsche Tatsachenbehauptungen im Dienste der Windkraftprofiteure?

Windkraft über alles! Egal, ob das Weltkulturerbe Limes Schaden nimmt oder nicht.


Soll das die Zukunft des Winterstein sein?  Foto: Vernunftkraft

Wurde dem Teilplan „Erneuerbare Energien“ zur Ausweisung von Windvorrangflächen von der Regionalversammlung des Regionalverbandes wissentlich auf erfundenen Angaben, auch vom Wehrheimer Bürgermeister Sommer, zugestimmt? Die von den Teilnehmern abgenickten Windvorranggebiete sind die Sandplacken/Elisabethenschneise (5401), Winterstein/Kapersburg (7805), an der Saalburg (5701). Die Flächen reichen dabei jeweils bis 200 Meter an den Limes heran, also viel weniger als die bislang vorgetragenen 1000 Meter. Diese maßlose Abstandsverringerung sei, so die Planer, in Absprache mit dem Landesdenkmalschutz vorgenommen worden. In den Unterlagen zum Entwurf sei von angeblichen Erläuterungen des Landesdenkmalschutzes die Rede, „wonach ein Sichtschutzwald von 200 Meter Breite als ausreichender vorbeugender Schutz auf Ebene der Regionalen Flächennutzungsplanung angesehen wird.“

Dumm nur, dass der Landesdenkmalschutz davon nichts weiß!  „Eine solche Aussage hat es in der Tat aus unserem Hause offiziell nie gegeben“, so Kai Mückenberger zu einer Anfrage der Taunus-Zeitung. Er ist Limesbeauftragter des Landes Hessen und Bezirksarchäologe für die Gebiete Rheingau-Taunus und Hochtaunus.

Lesen Sie zu den Widersprüchlichkeiten einen Recherche-Artikel der Taunus-Zeitung

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Gemeinde Wehrheim einem riesigen Windvorranggebiet am Winterstein 2014 zugestimmt hatte verbunden mit der Forderung, dass der Abstand zum Weltkulturerbe Limes auf das Mindestmaß von 1000 Metern oder weniger zu beschränken ist (um das Windkraftgebiet möglichst groß zu gestalten).   Dieser Beschluss wurde von der Gemeindevertretung gefasst, obwohl jedem schon damals klar sein musste, dass mit jedem Meter, den die Windkraftriesen näher an Pfaffenwiesbach, Friedrichsthal oder Wehrheim heranrücken, dem Weltkulturerbe großer Schaden zugefügt wird.

Dass mit dem Näherrücken der Industrietürme obendrein die eigenen Bürger gesundheitlichen und materiellen Benachteiligungen ausgesetzt werden, spielt bei Pro-Windkraftentscheidungen sowieso keine Rolle mehr.

Weltkulturerbe Limes durch Windkraftplanungen bedroht. UNESCO wird eingeschaltet!

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain und die Regionalversammlung Südhessen haben am 14. und am 16. Dezember 2016 trotz Kenntnis von falschen Grundlagen zum Denkmalschutz die 2. Offenlage des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zur Ausweisung von Windvorrangflächen (TPEE) beschlossen. Zu den Ja-Sagern gehört auch der Bürgermeister von Wehrheim, Gregor Sommer. Es besteht Grund zur Sorge, dass auch nach der zweiten Offenlegung die ökonomischen Ziele des Windkraftausbaus höher bewertet werden als fachlich begründete Belange des Denkmalschutzes.
In einer offiziellen Eingabe mit einer Vielzahl von Anlagen haben am 10. Februar 2017 die Feldberginitiative und N.o.W.! das UNESCO Welterbezentrum in Paris den Sachverhalt und die Hintergründe detailliert vorgetragen und Evidenz übermittelt mit der Bitte, die Beraterorganisation ICOMOS International mit einer Prüfung des Vorgangs zu beauftragen.
Pressemitteilung FBI+NoW! UNESCO LIMES 10.02.2017-1

Weltkulturerbe durch Windkraftanlagen gefährdet

Bürgermeister Sommer sagt Ja zu Windkraftindustrie auf dem Süßeberg und Winterstein

In der Regionalversammlung Südhessen am 16. Dezember 2016 hat Bürgermeister Sommer  FÜR den Entwurf des Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) gestimmt. Und damit  für die Ausweisung des Süßeberg als Windvorrangfläche und die drastische Ausweitung der Windvorrangfläche Winterstein Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal.

Sommer hat mit seinem Ja den Beschluss der Gemeindevertretung Wehrheim ignoriert, der unmissverständlich  Windkraftanlagen auf dem Süßberg abgelehnt hat. Obendrein lässt es der Bürgermeister zu, dass die Bevölkerung von Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal weiter in ständiger Angst leben muss, dass ihnen im direkt angrenzenden Winterstein riesige Windkraftanlagen vor die Tür gesetzt werden.

Bekannt geworden ist das  Abstimmungsverhalten von Sommer, weil bei der jüngsten Sitzung im Frankfurter Römer von einem ÜWG-Mitglied und der AfD eine namentliche Abstimmung gefordert wurde. In der beigefügten Ergebnisniederschrift über die 2. Sitzung der Regionalversammlung Südhessens wird das Abstimmverhalten aller Teilnehmer  dokumentiert. Ein Blick in das Dokument zeigt, dass es durchaus auch Gegenstimmen zu den naturzerstörerischen Windkraftplanungen gibt.

Ergebnisniederschrift der 2. Sitzung der Regionalversammlung Südhessen (RVS) vom  16. Dezember 2016

Der Beschluss der Gemeinde Wehrheim zum Vorhaben des RP-Darmstadt, den Süßeberg als  Vorrangfläche für Windkraftanlagen freizugeben:

Das Windvorranggebiet Nr. 6600, Bereich Süßeberg / Galgenberg / Bizzenbachtal von ca. 17 ha, in der Gemarkung Wehrheim, wird grundsätzlich aus nachfolgenden Gründen abgelehnt:
Bei einer evtl. Umsetzung des Windvorranggebiets wird das Landschaftsbild im gesamten nordöstlichen Bereich der Gemeinde Wehrheim zerstört. Dies kann durch die Gemeinde Wehrheim nicht akzeptiert werden und wird zu Konflikten in der Bevölkerung führen. Es besteht ein sehr hohes Konfliktpotenzial.
Das gesamte Windvorranggebiet liegt im Naturpark Hochtaunus und es wird der gesamte Bereich von der Schlink bis zum Munitionsdepot einschl. dem Bereich Süßeberg / Galgenberg / Bizzenbachtal von Erholungssuchenden /Spaziergängern usw. aus dem Nah- und Fernbereich sehr stark genutzt. Es besteht ein sehr hohes Konfliktpotenzial.

Lesen Sie den ganzen Beschluss und die Erwiderung des RP-Darmstadt, das die Anforderungen der Gemeinde gebieterisch und kurzerhand abschmettert.

Stellungnahme Gemeinde Wehrheim Süßeberg

Der Beschluss der Gemeinde zur Schutzwürdigkeit des Süßeberg legt klar die Gründe hierfür dar. Warum eine gleiche Schutzwürdigkeit für den Winterstein nicht gelten soll, fragen sich nicht nur die Bewohner von Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal,  denen weiterhin mit der Planung von bis zu 220 Meter hohen Windradtürmen das Leben schwer gemacht wird.

Schachzug der Kommunalpolitik: WKA-Standorte knapp außerhalb der Flugsicherung planen. Ohne Rücksicht auf Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal.

Machen wir uns nichts vor: Es ist kein Zufall, dass die Kommunen der Wetterau am Rande des Winterstein und die Gemeinde Wehrheim beim Einwendungsverfahren zum Entwurf des Windvorranggebiets 7800 (Winterstein) im Jahre 2014 eindringlich forderten, dieses Gebiet so weit wie möglich in Richtung West – also Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal – zu vergrößern. Abgesehen davon, dass Friedberg und Rosbach v.d.H. die Giganten lieber den Wehrheimern vor die Nase setzen und trotzdem daran verdienen wollen, spielte vor allem die Überlegung eine Rolle, wie man damit dem störenden Veto der Flugsicherung entkommen könne.

Wie zu erwarten, ging der Plan der Kommunen auf und das Vorranggebiet mit der neuen Bezeichnung 7805 rückt so weit gen West wie nur irgend rechtlich möglich – ohne ernst zu nehmende Rücksicht auf das Weltkulturerbe Limes. Plan B der Kommunen hat so den Weg geebnet für die  industrielle Nutzung des Naturparks trotz Einspruchs der Deutschen Flugsicherung (DFS).

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Ganz besonderes Augenmerk richteten die kommunalen Planer bei ihrer Tüftelarbeit auf das „Hoheitsgebiet“ der Deutschen Flugsicherung (DFS). Die Linie zwischen rot und blau schraffierter Fläche zeigt die Grenze des vom DFS beanspruchten 15-km-Schutzraumes. Der rot schraffierte Raum entzieht sich der DFS und könnte so zur Bebauung mit Windkraftanlagen freigegeben werden. Mit gewaltigen Anlagen, die den Pfaffenwiesbachern und Friedrichsthalern vor die Häuser gesetzt werden, aber vermutlich den Wetterauer Kommunen Friedberg und Rosbach den größten Anteil am erhofften Geldsegen bringen wird.  Irgendwie erinnert das an „gute“ Mitbürger, die ihre Mülltonnen an die Grundstücksgrenze zum Nachbarn platzieren.

Alles in allem ist zu befürchten, dass die rot schraffierte Fläche  den Investoren und Politikern weiterhin für profitable Windspiele zur Verfügung steht. Wie der Wildwuchs von WKAs in Deutschland zeigt, ist mit dieser Vorgabe wenig Positives zu erwarten. Schließlich sind Windkraftanlagen inzwischen mutiert zu weithin sichtbaren Vorzeigeobjekten von strebsamen Politikern auf ihrem Weg nach oben.

Erläuterungen zur Grafik:

Rot umrandetes Gebiet (rote Linienführung im blau schraffierten Bereich): Die 2014 ausgewiesene Vorrangfläche Winterstein.
Rot / Blau schraffiert: Die Anfang Juni 2016 veröffentlichte, überarbeitete Vorrangfläche Winterstein: Größer und stark Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal verschoben.
Blau schraffiert: Der Teil, der neu vorgestellten Vorrangfläche, der evtl. durch die Flugsicherung abgelehnt werden kann.
Rot schraffiert: Der Teil der neu vorgestellten Vorrangfläche, der nicht von der Flugsicherung mit einem Veto belegt werden kann.

Windkraftvorhaben der Futura AG auf dem Winterstein scheitert vorerst an der Flugsicherung

Im September 2016 schreckte die Nachricht auf, dass ein Bauantrag für die Errichtung von sechs Windenergieanlagen auf dem Winterstein gestellt wurde. Als Standort wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt vage der Bundesforst auf Friedberger und Rosbacher Gemarkung angegeben. Auf die Anfrage der BI-Winterstein nach den genauen Standorten der Anlagen teilte am 27. Dezember 2016 Reinhard Nies, der bei der RP Darmstadt für die Genehmigung von Windkraftanlagen zuständig ist, mit, „dass vor wenigen Tagen eine ablehnende Stellungnahme des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung dazu hier einging (gemäß §18a LuftVG). Deshalb wurde von der Antragstellerin darum gebeten, das Verfahren b.a.W. ruhen zu lassen. Eine weitere Befassung von hier aus mit dem Projekt, insbesondere eine Mitteilung der genauen Lage der geplanten Anlagen ist unter diesen Umständen derzeit nicht sachdienlich“, so der Wortlaut der e-Mail.

Die BI-Winterstein wird die genaue Lage der 6 Windkraftanlagen, die bis auf Weiteres nicht genehmigungsfähig sind, ermitteln, sollte das Genehmigungsverfahren doch wieder aufgenommen werden.

Pressemeldungen zum Thema Flugsicherungs-Vorbehalt:

Usinger Anzeiger 28.12.2016

Wetterauer Zeitung vom 29.12.2016

Taunus-Zeitung vom 30.12.2016

Bad Vilbeler Neue Presse vom 30.12.2016

Keine Entwarnung bei den Plänen der Kommunen!

Die 6 Windkraftgiganten sind wohl vorerst vom Tisch; was bleibt,  sind die noch heftigeren Windkraftplanungen der Kommunen Friedberg, Rosbach v.d.H., Ober-Mörlen und Wehrheim mit bis zu 9 (!)  Windkraftanlagen auf dem Winterstein. Diesem Vorhaben, das unter der irreführenden Bezeichnung   „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“ firmiert, werden die meisten Bürger und Bürgerinnen von Wehrheim, insbesondere aus Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal  nur zustimmen, wenn die darin enthaltenen Windkraftpläne ersatzlos gestrichen werden. Dass über 200 Meter hohe Windkraftanlagen nicht in einen Naturpark oder in ein Erholungsgebiet passen, müsste selbst dem eifrigsten Grünen  einleuchten, wenn er die ideologischen Scheuklappen mal abnimmt.

Wehrheimer Gemeindevertretung stimmt für Windkraftanlagen!

Gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung: Windkraftkolosse ganz nah ran an Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal!
Aufgeschreckt durch die Meldung, dass der Bundesforst  einen Bauantrag für die Errichtung von sechs Windkraftanlagen auf dem Winterstein beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht hat, haben sich die Anrainer-Kommunen des Winterstein eine gemeinsame Verhinderungsstrategie ersonnen in Form eines eilig entworfenen Bebauungsplanes für den Winterstein. Diesem Bebauungsplan hat die Wehrheimer Gemeindevertretung am 9.12.2016 erwartungsgemäß  zugestimmt. Einzig die Vertreter der FDP votierten zwar für den Bebauungsplan, wollten aber die darin verankerte Ausweisung von Windkraftanlagen-Standorten streichen. Gegen diese Änderung sprachen sich – ebenso erwartungsgemäß – CDU, SPD und die kleine Gruppe der Grünen aus.

Verlierer des Investorengezänks: Die Bürger

Zugestimmt wurde einer Planung, die bis zu neun Windkraftanlagen auf dem Winterstein errichten möchte und damit drei mehr als der Investor im Ostteil des Winterstein plant.  Mit diesem Votum werden insbesondere die Pfaffenwiesbacher und Friedrichsthaler zu den Verlierern des Investorengezänks um profitable Standorte auf dem Winterstein. Denn mit der Abstimmung geben die Gemeindevertreter  grünes Licht dafür, dass nicht nur mehr Windräder den Wald zerstören, sondern dass die gigantischen Anlagen obendrein deutlich näher an Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal heranrücken als es der Investor im Bundesforst vorhat. So können sich die über 200 Meter hohen Kolosse bis dicht an das Bebauungsgebiet in Pfaffenwiesbach heranschieben.

Mit anderen Worten: Die Wehrheimer Gemeindevertetung hat gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung gestimmt. Sie verbeugt sich  vor dem längst gescheiterten Erneuerbaren-Energie- Gesetz (EEG). Den Preis zahlen die Bürger mit der Zerstörung ihrer umgebenden herrlichen Natur, der Gefährdung von Lebensqualität und Gesundheit. Dass sie obendrein auch dafür aufkommen müssen in Form ständig steigender Stromkosten, versteht sich von selbst.

Windindustrieanlagen in Mogelpackung

Versprochen wird in der präsentierten Mogelpackung mit der wohlklingenden Bezeichnung „Natur- und Erholungsgebiet Winterstein“,  die Sicherung und Stärkung der Naherholungsfunktion des Gebietes und Schutz von Natur und Landschaft des Winterstein. Wie das funktionieren soll  – zusammen mit dem Bau von 9 riesigen Windkraftanlagen und deren schwerlastfähigen Zubringertrassen- kann gesunder Menschenverstand nicht nachvollziehen. Aber der Phantasie der grünen Ideologen sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

Übrigens: Bei der BI-Winterstein haben sich zwei junge Familienväter gemeldet, die gern in Pfaffenwiesbach ein Grundstück oder Haus gekauft hätten, aber angesichts der Windkraftplanungen sich woanders eine neue Heimat suchen wollen.

Rückblende auf 2014:
Wehrheim mahnt das Regierungspräsidium Darmstadt an,  das Windvorranggebiet Richtung West und Süd zu vergrößern.

Lesen Sie die vom Regierungspräsidium Darmstadt veröffentlichte Stellungnahme unserer Gemeinde:
stellungnahme_gemeinde

RTL Mario Barth deckt auf (AUSSCHNITT) v. 23.11.2016 (zur Windkraft in Schleswig-Holstein

Unterhaltsam geht es bei Mario Barth zu.
Hören und sehen Sie einen Bericht im Rahmen einer Mario-Barth-Sendung von RTL über die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Gesundheit,  Imobilienpreise und Lebensqualität.

Buchempfehlung:

geopferte-landschaften

Ein überfälliges Buch über die maßlose Zerstörung von Umwelt und Heimat durch die Allianz von Politik und Investoren.
Georg Etscheit „Geopferte Landschaften“. Erhältlich als Buch und ebook ab Mitte November 2016.

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Gerichtsverhandlung Butzbach Bürger vs. Bürgermeister

Das Verwaltungsgericht hat nun die mündliche Verhandlung zur Gerichtsverhandlung in Sachen BÜRGERBEGEHREN/BÜRGERENTSCHEID des “Bündnisses für den Wald” Butzbach terminiert:

 

Donnerstag 19. Januar 2017
um 10.00 Uhr
Saal 103

VERWALTUNGSGERICHT, Marburgerstr. 4, 35390 Gießen

“Ein Bündnis für den Wald” ist das Aktionsbündnis aus BI Gegenwind im Taunus, dem gemeinnützigen Verein “Nauturpark Hochtaunus darf nicht sterben” e.V., dem HEIMATVEREIN HOCHWEISEL e.V. und den Oppositionsparteien UWG und FDP in Butzbach!

DIES IST EINE ÖFFENTLICHE SITZUNG!

Wir hoffen auf großes Interesse und viel Publikum, wenn die Rechtmäßigkeit der Unterschrift des Bürgermeisters, geleistet während der laufenden Stadtverordnetensitzung im Sommer vor einem Jahr, vom Gericht überprüft wird!

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Schachern um den Winterstein, 2. Kapitel

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Das Vorpreschen des Bundes für die Errichtung von 6 Windkraftanlagen auf dem Winterstein hat die Kommunen Friedberg, Ober-Mörlen, Rosbach und Wehrheim kalt erwischt.  „Es wurde ein Bauantrag für die Errichtung von sechs Windenergieanlagen im Bundesforst auf Friedberger und Rosbacher Gemarkung gestellt, ohne dass vorher eine Abstimmung mit den Städten und Gemeinden sowie dem Hessenforst stattfand“, so der Vorwurf.

Wie die Presse am 3. November 2016 berichtet, ließ die Antwort der Gemeinden denn nicht lange auf sich warten. Deren Gegenentwurf sieht vor, auf dem Winterstein ein Natur- und Erlebnisgebiet zu schaffen. Dazu sollen Bebauungspläne aufgestellt werden – versehen mit einer Veränderungssperre für das fragliche Gebiet,  was den Plänen des Bundesforstes einen Schlag versetzen könnte.

  • Biotope sollen geschaffen werden
  • Das Wegwandernetz wird ausgebaut
  • Errichtung eines Flowtrails für Mountainbiker
  • Freihaltezonen für den Schutz des Kulturerbes Limes und der Kapersburg
Schönere  Verpackung, gleicher Inhalt         

Wer nun glaubt, dass mit dem Vorschlag der Gemeinden, den Winterstein zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Naturschutz und Naherholung zu machen, auch die  Pläne für den Bau von Windkraftanlagen in dem herrlichen Waldgebiet  vom Tisch seien, der irrt leider gewaltig. Die Pläne der Kommunen sehen nach wie vor den Bau von riesigen Windindustrieanlagen in den Wäldern des Winterstein vor (allerdings zum finanziellen Vorteil der besorgten Kommunen).

Dieser Widerspruch macht erst einmal sprachlos: Folgt man der Idee der Kommunen sind die Windkraftanlagen des Bundes pfui, die Anlagen der Städte und Gemeinden dagegen hui, nämlich natur- und menschenfreundlich. Sozusagen Perlen eines neu zu schaffenden Erholungsgebietes und Aushängeschild für gelungenen Naturschutz.

Fast könnte man dabei vergessen, dass diese Anlagen auch 200 oder mehr Meter hoch in den Himmel ragen. Dass sie riesige Waldflächen für die WKA-Standorte und deren breiten Zubringerstraßen verschlingen. Dass sie mit Infraschall und Discolicht den Anwohnern in den angrenzenden Kommunen gesundheitlich  zusetzen. Dass sie Fledermäuse, Rotmilane und andere Waldbewohner schreddern. Dass sie oft Strom liefern, wenn er nicht gebraucht wird. Dass sie oft keinen Strom liefern, wenn er gebraucht wird. Dass sie daher nicht grundlastfähig sind. Dass sie eine Kulturlandschaft opfern für ein leeres Versprechen.

Auch wenn  die Kommunen eine schönere Verpackung anbieten, der Inhalt wird dadurch nicht besser.

Für die BI-Winterstein sind daher beide Versionen der Naturzerstörung unannehmbar.

Die Presse zum Thema:

Grüne machen sich weiter stark für Windindustrie auf dem Winterstein

Auch wenn sie bei den Kommunalwahlen deutlich Stimmen eingebüßt haben und immer mehr Bürger  Windindustrie in Waldgebieten ablehnen: Die Grünen machen sich unbeirrbar stark für Naturzerstörung durch Windkraftanlagen. Sie unterstützen vehement das Vorhaben,  gigantische Windkraftanlagen mitten in den Wald des Winterstein-Höhenzuges einzubetonieren.
Frankfurter Rundschau 11.11.2016

Ringen um die Lufthoheit

Kommunen klagen, Pläne zum Bau von Windrädern am Winterstein seien mit ihnen nicht abgestimmt. Sie reagieren mit einem gemeinsamen Bebauungsplan für das Naherholungsgebiet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2016

Vier Kommunen behaupten ihr Planungsrecht

„Durch die nicht abgestimmte Errichtung eines Windparks durch den Bundesforst werden Fakten zulasten der Naherholungsfunktion des einem Naturpark ähnlichen Wintersteins geschaffen.“
Usinger Anzeiger, 3.11.2016

Vorstoß gegen Windrad-Alleingang:
Natur- und Erholungsgebiet schaffen

Dass der Bundesforst am Winterstein sechs Windräder im Alleingang errichten will, hat die betroffenen Kommunen überrascht, verärgert – und vereint. Nun gibt es einen gemeinsamen Vorstoß – der noch weiter polarisieren könnte.
zur FNP vom 3.11.2016

Unser Artikel vom 6.9.2016:

Schachern um den Winterstein

Stürmische Zeiten kündigen sich für den Winterstein an. Gleich von zwei Seiten her wird Natur und Landschaftsbild des Ost-Taunus attackiert: Anfang Juni präsentierten die Regionalplaner ihren Entwurf für die sogenannte 2. Offenlage. Darin wird deutlich gemacht, den Winterstein trotz Naturparkstatus als Standort für Großanlagen der Windkraftindustrie freizugeben. Die im 1. Entwurf geplante Windvorrangfläche auf dem Winterstein wird dabei nicht nur deutlich größer, sondern erheblich in Richtung Wehrheim – insbesondere Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal – verschoben.

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Der 108 Meter hohe Telekom-Turm. Auf unserem Bild noch ohne die geplanten sechs mehr als doppelt so hohen Windkrafttürme (229 Meter!) in der Nachbarschaft.
Investoren im Höhenrausch

Dass der naturbelassene Anblick des bisher vom Zugriff der Windkraftindustrie verschonten Winterstein noch mehr Begehrlichkeiten wecken würde, ist denn auch kein Wunder. So stellte am 29. August 2016 eine Koblenzer Firma den Antrag beim Regierungspräsidium in Darmstadt, sechs Windindustrieanlagen auf Flächen des Bundesforstes auf dem Winterstein zu errichten. Vier Anlagen auf Ockstädter Gebiet und zwei auf Rosbacher Gemarkung. Um gleich ordentlich zur Sache zu kommen, planen die Investoren Industriebauten mit einer Rekordhöhe von 229,5 Metern, die mitten in den Wald gepflanzt werden sollen. Das ist Spitze in Sachen Windkraft und wird den bisher dominanten Fernmeldeturm auf dem Steinkopf mit seinen 105 Metern mickrig aussehen lassen.

GroesseTurmWKA

Da der „Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) zum Regionalen Flächennutzungsplan“ noch nicht beschlossen ist, sieht die aktuelle Rechtslage immer noch vor, dass jeder Investor einen Bauantrag für eine Windkraftanlage stellen kann. Im Falle Winterstein hat sich jetzt der Koblenzer Investor erst einmal die Pole-Position im Rennen um Windkraftprofite geholt. So könnte es sein, dass die Gemeinden mit ihren Windideen nicht mehr zum Zuge kommen, da die Windvorrangflächen, auf denen ihre Pläne aufbauen, bislang nur auf dem Papier existieren.

Angst ums Geschäft

Die Planungen der Investoren kommen den Anrainerkommunen Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim ungelegen, weil Pachtzahlungen der Bund und nicht die Gemeinden einstreichen würde. Schließlich haben die Kommunen vor, selbst Kasse zu machen. Wenn man die Stellungnahmen der Gemeinden von Friedberg bis Wehrheim zum „Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Windvorranggebiet (7800) Winterstein einmal studiert, finden sich dort Vorschläge, das angedachte Vorranggebiet Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal vorrücken zu lassen, vermutlich um einem befürchteten Veto der Flugsicherung vorzubeugen. Die gewünschte Neuausrichtung gen West sollte dabei möglichst nahe an das Hindernis Weltkulturerbe Limes heranreichen, um den Flächenbedarf von Windkraftinvestoren problemlos bedienen zu können. Dass dabei die Gemeinde Wehrheim in Kauf nimmt, den eigenen Bürgern in Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal die Giganten vor die Tür zu setzen, ist schlichtweg ein Skandal. Für ein paar Euros, die der Deal bringen kann, wird Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner aufs Spiel gesetzt.

Gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung

In der Stellungnahme der Gemeinde Wehrheim zur Ausweisung der Windvorrangfläche Winterstein heißt es fordernd: „Der Abstand zum Weltkulturerbe Limes ist auf das Mindestmaß von 1.000 m oder weniger zu beschränken“. Die Stellungnehmer aus Friedberg werden noch deutlicher: „Der RV wird beauftragt zu prüfen, ob eine Verschiebung des Vorranggebietes in Richtung Westen unter Verringerung der Abstandsflächen zum Limes möglich ist…“ Diesen Stellungnahmen wurde nur allzu gern gefolgt und so präsentieren die Planer nunmehr einen Mindestabstand von sage und schreibe gerademal 200 Metern zum Weltkulturerbe Limes. Wenn diese unüberbietbare Geringschätzung nicht auf Widerstand stößt, werden die Industriegiganten am Limes in Beton gegossen und prägen fortan das bislang beschauliche Ortsbild von Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal mit dem Charme industrieller Großanlagen und nächtlich blinkender Discobeleuchtung.

Es ist festzustellen: Für mögliche Pachteinnahmen liefern die Gemeindevertreter von Wehrheim die eigenen Bürger und Bürgerinnen in Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal dem Treiben der Windkraftindustrie aus und das vor dem Hintergrund einer sowieso längst gescheiterten Energiereform, deren Kosten ins Uferlose gehen.

Die Bürger zahlen die Zeche

Die geschädigten Bewohner müssen für diese Dreistigkeit auch noch aufkommen:

  1. Mit ständig steigenden Stromkosten (ein Ende ist nicht abzusehen)
  2. Mit dem erheblichen Verlust ihrer Immobilienwerte
Windkraftanlagen beschädigen Immobilienwerte

Die Bürgerinitiative N.o.W.! Naturpark ohne Windräder in Neu-Anspach hat zu diesem Thema die Angaben eines überregional tätigen Immobilienunternehmens aufgeführt. Danach kann grundsätzlich gesagt werden, dass Objekte in direkter Nachbarschaft von überdimensional großen Industrieanlagen nicht mehr als hochwertig gelten. Es werden – so die Studie – insbesondere Einfamilienhäuser der mittleren und gehobenen Preisklasse im Wert massiv reduziert.

Mögliche Wertverluste variieren demnach je nach Entfernung zur Windkraftanlage. So ist bei einer Entfernung des Eigenheimes von 2 Kilometern zur Windkraftanlage mit 30 bis 50% Wertverlust zu rechnen. Bei 5 Kilometern sind es 10 bis 25% und bei 10 Kilometern 5 bis 10 %.

Die zu erwartenden Wertverluste der Wehrheimer Eigenheimbesitzer dürften nach dieser Rechnung in die Millionen gehen. Die „Gewinne“ der Gemeinde aus Pachteinnahmen werden dagegen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein verpuffen.

Artikel zum Thema von Prof. Dr. Michael Elicker,  Staatsrechtslehrer an der Universität des Saarlandes und Rechtsanwalt in Luxemburg:
Großwindanlagen: Entschädigungslose Enteignung des Häuslebauers

Gemeinsam sind wir stark: Bürgerinteressen bündeln

Es ist daher im Interesse aller Bürger von Wehrheim und aller anderen Anrainergemeinden rund um den Winterstein diese fatale Entwicklung zu stoppen. Dazu ist vor allem ein gemeinsames Auftreten der betroffenen Menschen notwendig. Es darf nicht dazu kommen, dass die Standortfrage für Windindustrie in den Wäldern des Winterstein dazu benutzt wird, Unfrieden zu säen. Ob die von der Politik so gewünschten Windgiganten näher Richtung Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen oder Wehrheim platziert werden sollen, darf nicht als Mittel zur Spaltung der Bevölkerung rund um den Winterstein dienen.

Das im Juni 2016 präsentierte Vorranggebiet Winterstein:

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Rot umrandetes Gebiet: Die 2014 ausgewiesene Vorrangfläche Winterstein.
Rot / Blau schraffiert: Die Anfang Juni 2016 veröffentlichte, überarbeitete Vorrangfläche Winterstein: Größer und stark Richtung Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal verschoben.
Blau schraffiert: Der Teil, der neu vorgestellten Vorrangfläche, der evtl. durch die Flugsicherung abgelehnt werden kann.
Rot schraffiert: Der Teil der neu vorgestellten Vorrangfläche, der nicht von der Flugsicherung mit einem Veto belegt werden kann.

Still und leise:

Die Koblenzer Futura Holding AG informiert die Kommunen nicht über ihre Windkraft-Vorhaben auf dem Winterstein.

„Wir waren schon überrascht“, so der Friedberger Bürgermeister Michael Keller (SPD) und spricht damit auch für seinen Rosbacher Amtskollegen Thomas Alber (parteilos) über den überraschenden, mit den Kommunen nicht abgesprochenen Antrag der Koblenzer zur Errichtung von sechs Windkraftalagen auf dem Winterstein.
Die Frankfurter Rundschau berichtet.

Quelle: Grafik vom Regionalverband FrankfurtRheinMain
Fotomontage Fernmeldeturm auf dem Steinkopf mit WKA: A. Funke

 

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